Schulhaus ist eingeweiht

Zahlreiche Mörschwilerinnen und Mörschwiler feierten am Samstag die Einweihung des neuen Schulhauses Alea. Neugierig erkundeten sie den Neubau, der im April fertiggestellt worden war.

Stefan Feuerstein
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Hereinspaziert: Schulleiter Emil Wick öffnet den Schülern die Tür zum neuen Schulhaus. (Bilder: Urs Jaudas)

Hereinspaziert: Schulleiter Emil Wick öffnet den Schülern die Tür zum neuen Schulhaus. (Bilder: Urs Jaudas)

MÖRSCHWIL. Der Platz vor dem neuen Schulhaus, das den Namen Alea trägt, war voller Menschen, als Schulratspräsident Ulrich Illigen die Einweihung mit einer Ansprache eröffnete. «Wir haben lange darauf gewartet, nun wollen wir die Vollendung gemeinsam feiern», sagte Illigen und verwies damit auf die zweijährige Bauzeit, die auch von den Schülerinnen und Schülern einige Flexibilität erfordert habe.

Grosszügige Räume

Anschliessend sprach Illigen über die grosszügigeren Platzverhältnisse im neuen Gebäude, die ein adäquates Lernen fördern würden: von modern eingerichteten Schulzimmern über ein Lernatelier bis zum zentralen Lehrerzimmer und den neuen Räumen für den Kindergarten und die Musikschule.

Hell und geborgen

Nach der Eröffnungsrede erhielten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das 7,5-Millionen-Projekt gleich selber zu erkunden. Zahlreich strömten sie durch das fünfgeschossige Gebäude, schauten sich in den modernen Schulzimmern um und verweilten in der Bibliothek. Unter ihnen waren auch Gallus und Katja Niedermann, welchen die Mischung aus Holz und Beton im Innern besonders gefiel. Auch die grosszügigen Fenster, welche viel Licht in die Räumlichkeiten lassen, fielen ihnen positiv auf. «Im neuen Schulhaus ist es schön hell. Hier fühlt man sich trotz der vielen Fenster richtig geborgen», so Katja Niedermann.

Von einigen Eltern positiv bemerkt wurde auch die Zusammenführung der Mörschwiler Schulen. Befanden sich die Musikschule sowie einer der Kindergärten früher andernorts im Dorf, sind nun alle Klassen in den drei Schulhäusern Otmar, Gallus und Alea untergebracht. «Das halte ich für eine sehr gute Lösung», sagte Nicole Maccagnan. Einen weiteren Vorteil sieht sie darin, dass die Schulhäuser unterirdisch miteinander verbunden sind: «Gerade im Winter ist es praktisch, wenn sich die Kinder nicht komplett anziehen müssen, um zum Beispiel die Bibliothek zu benutzen.»

Moderner Baustil

Der moderne Baustil, der den Neubau klar von den bestehenden Schulhäusern unterscheidet, fand bei vielen Besuchern Anklang. «Schon auf den ersten Blick lässt sich erkennen, dass die Schulhäuser aus verschiedenen Epochen stammen», sagte Gemeinderat Peter Zingg. «Die Verbindung der Baustile halte ich für sehr gelungen.»

Für die Zukunft gerüstet

Die drei Schulhäuser seien zudem ein Zeichen dafür, dass das Dorf wie auch die Schule stetig gewachsen seien. Mit grosszügigeren Platzverhältnissen in einem modernen Lernumfeld sei die Gemeinde gerüstet für die Zukunft. «Das neue Schulhaus umfasst mehr, als ursprünglich angedacht war. So sollte es nun zumindest mittelfristig den Bedürfnissen unseres Schulwesens entsprechen», sagte Zingg.

Alle Bilder zur Einweihung auf www.tagblatt.ch

Ein Hurra fürs neue Schulhaus. (Bild: Urs Jaudas)

Ein Hurra fürs neue Schulhaus. (Bild: Urs Jaudas)

Der Schulleiter nimmt die Schlüssel in Empfang. (Bild: Urs Jaudas)

Der Schulleiter nimmt die Schlüssel in Empfang. (Bild: Urs Jaudas)

Der katholische Pfarrer weiht den Neubau. (Bild: Urs Jaudas)

Der katholische Pfarrer weiht den Neubau. (Bild: Urs Jaudas)

Die neue Bibliothek wird in Beschlag genommen. (Bild: Urs Jaudas)

Die neue Bibliothek wird in Beschlag genommen. (Bild: Urs Jaudas)