Schulgemeinde bittet an die Urne

An der Bürgerversammlung genehmigten die Wittenbacher Stimmberechtigten die Jahresrechnungen der Politischen und der Primarschulgemeinde. Über den Neubau des Primarschulhauses wird Ende November an der Urne abgestimmt.

Sebastian Schneider
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In der geplanten Schulanlage im Grüntal, die rund 27 Millionen Franken kosten soll, steckt womöglich noch Sparpotenzial. (Bild: Visualisierung: pd/Gähler Flühler Architekten)

In der geplanten Schulanlage im Grüntal, die rund 27 Millionen Franken kosten soll, steckt womöglich noch Sparpotenzial. (Bild: Visualisierung: pd/Gähler Flühler Architekten)

WITTENBACH. Die Aula des OZ Grünau in Wittenbach war an einer Schulbürgerversammlung auch schon besser besetzt: Gerade einmal 196 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, oder 3,26 Prozent der Stimmberechtigten, waren am Montagabend erschienen, um über die Rechnung 2015 zu befinden. Der Antrag blieb unumstritten, die Rechnung wurde ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung genehmigt. Der Schulrat um Schulratspräsidentin Ruth Keller lieferte auch keinen Grund zur Diskussion: Der Finanzbedarf von 12,46 Millionen Franken wurde um über 60 000 Franken unterschritten. So durfte Ruth Keller einmal mehr sagen: «Vielen Dank für das klare Votum und den Vertrauensbeweis.»

Urnengang zur Schulhausfrage

Umstrittener als die Rechnung 2015 dürfte der Neubau des Primarschulhauses am Standort Grüntal werden. Nach sechs Jahren Planung sei es nun Zeit, Klarheit zu schaffen. Derzeit seien die Architekten, die mit ihrem 27-Millionen-Projekt «Paula und Päuli» die Ausschreibung gewannen, die Planung am Überarbeiten. «Wir schauen, wo es noch Einsparmöglichkeiten gibt», sagte Ruth Keller. Im Herbst soll die Vorlage ausgereift sein, so dass die Stimmbevölkerung am 27. November an der Urne über Gutachten und Antrag abstimmen kann.

Markus Aepli verdankt

Die Schulbürgerversammlung endete mit einem grossen Dank. Markus Aepli, der 19 Jahre lang als Schulsekretär wirkte, tritt im Herbst in den Ruhestand. Für Ruth Keller war Aepli der «richtige Mann am richtigen Ort». Sie lobte den ehemaligen Sekundarschullehrer in den höchsten Tönen: «Dank deines breiten Wissens, deines vernetzten Denkens und deiner Zuverlässigkeit bist du zur Drehscheibe für uns alle in der Primarschule geworden.»