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Schulen stehen Schlange

Mehrere Schulhäuser in der Stadt warten auf eine Sanierung – zum Teil seit Jahren. Im Riethüsli ist ein Neubau auf die lange Bank geschoben, in Winkeln übt man sich in Geduld. Grund dafür sind auch die knappen Stadtfinanzen.
Christina Weder
Über der Teufener Strasse thront die Primarschule Riethüsli: Der Neubau lässt auf sich warten. (Bild: Hanspeter Schiess)

Über der Teufener Strasse thront die Primarschule Riethüsli: Der Neubau lässt auf sich warten. (Bild: Hanspeter Schiess)

Man könnte von einer Warteschlange sprechen: Gleich in mehreren Schulhäusern der Stadt ist Geduld gefragt, wenn es um eine anstehende Sanierung geht. Als nächstes befindet das städtische Stimmvolk über jene des Schulhauses St. Leonhard. Das 120jährige Gebäude soll für rund 30 Millionen Franken einer «Generalüberholung» unterzogen werden. Die Turnhalle aus den 1960er-Jahren soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Riethüsli zurückgestellt

Ebenfalls einen hohen Sanierungsbedarf weist die Primarschule Riethüsli auf. Sie befindet sich baulich in einem schlechten Zustand. Die Fenster sind undicht, die Sonnenstoren defekt, die Leitungen veraltet. Ein Neubau ist schon länger in Aussicht gestellt. Ein Architekturwettbewerb wurde durchgeführt, das Siegerprojekt liegt sei zwei Jahren vor. Doch es muss warten.

Aufgrund der knapp gewordenen Stadtfinanzen wurde das Projekt im vergangenen November um fünf Jahre zurückgestellt. «Zwei so grosse Schulvorlagen wie das Riethüsli und das St. Leonhard haben nebeneinander keinen Platz», sagt Stadtbaumeister Erol Doguoglu. Im Riethüsli müssen sich die Quartierbewohner damit abfinden, dass vorerst nur die gröbsten Mängel an den alten Schulbauten behoben werden (siehe Kasten).

Eines nach dem anderen

Manche Quartiere müssen noch länger warten – auch wenn es für sie ärgerlich sei, wie Doguoglu sagt: «Auch das Schulhaus Kreuzbühl in Winkeln hätte eine Sanierung nötig.» Er vergleicht den Fall mit jenem im Riethüsli: Beide Schulanlagen stammen aus den 1960er-Jahren, bei beiden wurde die Sanierung mehrfach aufgeschoben. In ferner Zukunft sei schliesslich auch die Schulanlage Schoren an der Reihe, die derzeit in Provisorien untergebracht ist.

Ab und zu ein Service nötig

Das städtische Hochbauamt steckt rund die Hälfte seines Budgets in den Unterhalt und die Sanierung von Schulanlagen. Das sind zwischen 10 und 12 Millionen Franken pro Jahr. Es sei wie bei Autos: Auch Gebäude hätten in regelmässigen Abständen einen kleinen oder grossen Service nötig, sagt Doguoglu. Parallel zu den grossen Sanierungen werden meist mehrere kleinere Projekte in Angriff genommen, zurzeit der Bau eines neuen Doppelkindergartens im Oberzil oder die Vergrösserung der Gruppenräume im Spelterini-Schulhaus.

Als eines der nächsten Schulhäuser wird das Primarschulhaus Hebel in St. Georgen an die Reihe kommen. Aufgrund steigender Schülerzahlen ist der Platz dort knapp geworden. Wie Stadtrat Markus Buschor vergangene Woche an einer Elterninformation sagte, müsse die prekäre Raumsituation möglichst rasch entschärft werden. Im Dachstock sollen zwei zusätzliche Klassenzimmer entstehen. Auch das Schulhaus Oberzil steht auf der Liste von Stadtbaumeister Doguoglu. Der bauliche Bedarf sei auch hier ausgewiesen: «Die Arbeit wird uns bei den Schulhäusern nicht ausgehen.»

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