Schule erhält gute Noten

Das kantonale Amt für Volksschule stellt der Schule ein positives Zeugnis aus. Trotzdem gibt es noch Luft nach oben.

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Die Schule der Stadt Gossau hatte sich als Pilotschule für die erstmalige Überprüfung durch das Amt für Volksschule gemeldet. Nun ist der Schlussbericht beim Schulrat eingegangen. Er ist positiv ausgefallen.

Das Amt untersuchte drei Themen: Es lobte die professionelle Organisationsstruktur, die zukunftsgerichtete Infrastruktur sowie das gut qualifizierte und engagierte Personal. Dringliche Handlungsanweisungen enthält der Bericht nicht, wie es in einer Mitteilung der Stadt Gossau heisst. Allerdings empfiehlt das Amt für Volksschule, die Schulordnung von 2002 und das dazu gehörige Reglement «Schulleitung» zu überarbeiten, ebenso das lokale Qualitätskonzept. Der Schulrat, der sich zur ersten Sitzung der aktuellen Amtszeit in neuer Zusammensetzung präsentierte, nahm vom Schlussbericht mit Freude Kenntnis. Er beschloss, die gewünschten Massnahmen sofort einzuleiten.

Ideen aus der Lehrerschaft fördern

In der gleichen Sitzung diskutierte der Rat ein Votum von Stadtparlamentarier Stefan Harder (Flig), das er in der Beratung des Budgets 2017 abgegeben hatte. Darin hatte er angeregt, den ­Innovationskredit von jährlich 30000 Franken auch für innovative Ideen aus der Lehrerschaft zu öffnen. Der Innovationskredit ermöglicht Vorhaben, die kurzfristig an die Schule herantreten und aus pädagogischer Sicht vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Der Schulrat entschied, dieses Anliegen aufzunehmen, und wird ein Reglement für die Verwendung dieses Kredits erstellen.

Schliesslich beriet der Schulrat Jahresberichte von Stadtbi­bliothek, Spielgruppen, Mittagstisch und Deutsch-Integrationskursen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Mit 90 Prozent Abdeckung erreichen die Spielgruppen einen sehr hohen Wert, während die drei Mittagstische einen guten Zulauf vorweisen können. Die Deutsch-Integrationskurse wurden von 29 Kindern belegt, davon elf aus der Schule Gaiserwald.

Weiter sind für das Jahr 2017 insgesamt sieben Treffen des Schulrates mit Behörden und Institutionen vorgesehen. (gk/lw)