Schule braucht mehr Platz

Die Muoler Schulbürger bewilligten den Projektierungskredit zur Erweiterung der Schulräume und genehmigten die Neufassung der Schulgemeindeordnung.

Notker Angehrn
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Muolen. Eine Gruppe Erstklässler und Kindergärtler tanzten zur Einstimmung auf die Bürgerversammlung der Primarschulgemeinde im «Adler»-Saal. Präsident Roger Eggenberger erinnerte im Rückblick an den etappenweisen Schulbeginn im vergangenen Jahr. Der Schweinegrippevirus hatte Muoler Kinder im Sommerlager überrascht, aber eine Pandemie habe der Vorfall nicht ausgelöst.

Der Präsident informierte auch über den Wechsel im Aktuariat von Astrid Dähler zu Cornelia Wild und erklärte die Aufgabenteilung zwischen der strategischen Führung durch den Schulrat (Verwaltungsrat – ohne Boni!) und dem Schulleiter Simon Noger.

Mehr Geld nötig

Die Jahresrechnung 2009 schliesst mit gut 13 000 Franken besser ab als budgetiert. Um diesen Betrag reduziert sich der Finanzbedarf bei der Politischen Gemeinde. Im neuen Voranschlag steigt der Bedarf jedoch um 5,45 Prozent auf 1,77 Millionen Franken.

Roger Eggenberger begründete dies unter anderem mit der Einführung von Frühenglisch, Stufenanstiege bei Lehrkräften, Mutterschaftsurlaube und höhere Belastungen durch geplante Investitionen. Ein Vergleich mit benachbarten Schulgemeinden und dem Kantonsdurchschnitt zeige jedoch, dass die Muoler Schule zu den günstigsten gehöre. Rechnung und Budget wurden einstimmig genehmigt.

Kritische Anmerkungen

Einige Anfragen aus dem Kreis der über hundert Anwesenden betraf den vom Schulrat beantragten Projektierungskredit von 180 000 Franken zur Schaffung von Schulraum. Für die Unterbringung der Mittelstufe ist ein Neubau vorgesehen. Damit könnten im alten Schulhaus die erforderlichen Gruppenräume eingerichtet werden. Der für die Infrastruktur zuständige Kassier und der Präsident klärten auf und der Projektierungskredit wurde mit nur wenigen Gegenstimmen bewilligt.

Zustimmung erhielten auch die Anträge für Sanierungen der Schulhausfassade von budgetierten 70 000 Franken und der Wasserleitungen von 60 000 Franken sowie die Neufassung der Schulgemeindeordnung mit erweiterten Kompetenzen für den Schulrat.

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