Schule: Blockzeiten bewähren sich

Die Budgetversammlung der Volksschulgemeinde konnte Präsident Urs Bachmann in Rekordzeit abwickeln. Bei einem Steuerfuss von 90 Prozent ist mit Mehrausgaben von 211 000 Franken zu rechnen.

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Die Budgetversammlung der Volksschulgemeinde konnte Präsident Urs Bachmann in Rekordzeit abwickeln. Bei einem Steuerfuss von 90 Prozent ist mit Mehrausgaben von 211 000 Franken zu rechnen.

System bewährt sich

Vorwiegend positiv fiel der kurze Rückblick des Präsidenten auf das vergangene Schuljahr aus: die in Kindergarten und Primarschule eingeführten Blockzeiten seien von den Eltern gut aufgenommen worden. Da im Kanton noch nicht obligatorisch, werde das Budget mit den zusätzlichen Kosten belastet. Nach Änderungen im Lehrkörper sei die Sekundarschule eher harzig in das neue Schuljahr gestartet. Anfangsprobleme seien inzwischen aber überwunden worden. Die Einführung des auf Motivation, Selbständigkeit, altersdurchmischtem Lernen, Individualisierung und Kurssystem («Mosaik») beruhenden Systems bewähre sich, belaste aber auch im zweiten Jahr zusätzlich das Budget.

Die Versammlung genehmigte diskussionslos das Budget, das bei einem unveränderten Steuerfuss von 90 Prozent ein Defizit von 211 500 Franken vorsieht.

600 000 Franken an Kanton

Bei erfreulich gestiegenen Steuereinnahmen müsse die Schulgemeinde im Rahmen des horizontalen Steuerausgleichs 600 000 Franken an den Kanton abliefern.

Dieser Betrag sei vom Bruttosteuereingang abhängig und könne nicht durch zusätzliche Investitionen vermindert werden, erklärte Urs Bachmann auf Anfrage. (de.)

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