Schule bezog wie budgetiert 14,4 Mio.

Zum Ausgleich ihrer Rechnung musste die Schulgemeinde Rorschacherberg von der Politischen Gemeinde 14 400 930 Franken Steuern beanspruchen – praktisch genau die im Voranschlag vorgesehenen 14 401 000 Franken.

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RORSCHACHERBERG. Für dieses ausgeglichene Ergebnis musste der Mehraufwand bei Liegenschaften und Schulgeldern aufgefangen werden in anderen Positionen, wie der Schulrat mitteilt:

Mehrkosten aufgefangen

Beim Liegenschaftsunterhalt mussten infolge unvorhergesehener Aufwendungen in den Schuleinheiten Wildenstein (Sanierung der Zufahrtsstrasse zum Schulhaus) und Steig (Wasserschaden beim Realschulgebäude) Mehrkosten gegenüber dem Voranschlag verkraftet werden.

Die dringende Sanierung der Spielplatzeinrichtungen in allen Kindergärten und Primarschulanlagen veranlassten den Schulrat zur Bildung einer entsprechenden Rückstellung.

Schliesslich muss ein Mehraufwand bei den Schulgeldern – insbesondere für die Schüler im Werkjahr – ausgewiesen werden.

Dank Besserstellungen in anderen Kontogruppen kann jedoch die Rechnung ausgeglichen ausgewiesen werden.

Über die wichtigsten Abweichungen zwischen dem Budget und der Rechnung 2009 wird der Amtsbericht Aufschluss geben, welcher vor der Bürgerversammlung an alle Haushalte verteilt wird.

Qualitätsentwicklung

Der Schulrat wurde durch die Vorsitzenden der Projekt- und Arbeitsgruppen über den aktuellen Stand der Arbeiten in Form von ausführlichen Zwischenberichten informiert.

Für die Steuergruppe «Qualitätsentwicklung» standen die Beratungen über das von Seiten des Schulrats festgelegte Schulprogramm für das Schuljahr 2009/10 zum Thema «guter Unterricht» im Vordergrund. Die Arbeitsgruppe «Informatik» befasste sich im wesentlichen mit der Umsetzung der im Voranschlag vorgesehenen Anschaffungen, während die Arbeitsgruppe «Förderkonzept» den Kern des Projekts in einer ersten Fassung erarbeitet hat.

Unmittelbar vor dem Abschluss stehen die Arbeiten in den Arbeitsgruppen «Time-out-Schule» (stufengerechte Angebote), «Schüler-, Lehrer- und Elternbefragungen» (Überarbeitung der Fragebogen mit Unterstützung einer Fachperson der PHSG) sowie der Arbeitsgruppe «Pausenkiosk».

Quartierarbeit und Mittagstisch

Für das auf die Zeit von August 2007 bis Juli 2010 befristete «Projekt Wiesental» laufen die Beratungen der verantwortlichen Arbeitsgruppe zielgerichtet auf eine Überführung des Projekts in eine bleibende Regelstruktur.

Die Arbeitsgruppe «Mittagstisch» informierte den Rat über eine erfolgreiche Startphase – was auch durch eine erste Evaluation bei den betroffenen Eltern bestätigt werden konnte.

Handbuch für Sicherheit

Mit der Inkraftsetzung des Handbuchs «Betriebssicherheit» per 1. Januar 2010 erreichten die intensiven Beratungen der dafür eingesetzten Arbeitsgruppe ein wichtiges Zwischenziel.

Weitere wichtige Aufgaben – zum Beispiel Sicherheit der Spielplätze in allen Schulanlagen oder Fortbildungsveranstaltungen für Lehrpersonen (CPR, Brandbekämpfung etc.) – werden die Verantwortlichen in den nächsten Monaten mit einem reichen Mass an Arbeit erfüllen. (SR/Ro.)

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