Schnell und geschickt

STAAD. Bereits zum 11. Mal ermittelte der TV Staad «dä schnällscht Staader» im Dreikampf. Auf der Sportanlage im Bützel konnten sich die Kinder der Jahrgänge 1997 bis 2008 miteinander messen.

Gerhard Huber
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Sprint: Wer schafft die 80 Meter am schnellsten? (Bild: Ulrike Huber)

Sprint: Wer schafft die 80 Meter am schnellsten? (Bild: Ulrike Huber)

Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Das waren die drei Kriterien, unter denen dieses Jahr «dä schnällscht Staader» ermittelt wurde. Über 110 Kinder von 5 bis 16 Jahren zeigten Einsatz, Spass und Freude. «Selbstverständlich bekommt bei uns jedes teilnehmende Kind einen Preis», sagt OK-Präsidentin Andrea Mehnert und verrät, wie dieser aussieht: Eine schöne Tasse gefüllt mit Gummibären. «Und damit der Leistungsgedanke nicht zu kurz kommt, erhalten die jeweils drei besten Buben und Mädchen einer jeden Alterskategorie eine Medaille», ergänzt sie.

Mit breitem Lachen im Gesicht

Ob beim 80-Meter-Lauf, beim Sackhüpfen mit Hindernissen oder beim Hindernislauf mit dem Kickboard, die Kinder waren je nach Naturell mit grossem Ernst und ein wenig Verbissenheit oder aber mit einem breiten Lachen im Gesicht dabei.

Zumal zu Beginn der Veranstaltung noch die Sonne vom Himmel schien, die Festwirtschaft im Freien sehr gut besetzt war und sich vor dem Glaceverkäufer Schlangen bildeten.

Regenpfützen-Lauf

Bis pünktlich um drei Uhr nachmittags ein Gewitter einsetzte. Kein Problem für die über 20 Helfer rund um OK-Präsidentin Andrea Mehnert, die innerhalb von wenigen Minuten den Parcours des Kickboard-Hindernislaufs und die Festwirtschaft in die unmittelbar benachbarte Halle verlegten. Da das Sackhüpfen ohnehin in der Halle stattfand, verblieb nur mehr der 80-Meter-Lauf im Freien. Trotz Dauerregens bis Ende der Veranstaltung starteten alle Kinder auch beim Laufen und boten bei diesem «Pfützen-Rennen» durchaus ansprechende Leistungen. Und auch die Funktionäre, die die Laufbahn mit Startflagge, Stopuhren und Resultatlisten betreuten, zeigten sich wasserfest. Sogar der Glacemann verkaufte noch ab und zu ein Glace, das aber rasch in die Halle getragen wurde.

Den Titel für den schnellsten Staader konnten dann Simon Rickli und Nadja Stadler für sich beanspruchen.