Schneeräumung: Weniger wäre mehr

Die Bevölkerung um Mithilfe gebeten hat kürzlich Stadtpräsident Thomas Scheitlin: Wir sollen mit guten Ideen helfen, das städtische Sparprogramm zu bereichern. Dieser Bitte kommen wir Ost-Bewohner gerne nach.

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Schneeräumung direkt in den Bavariabach. (Bild: Leserbild: Hansueli Stettler)

Schneeräumung direkt in den Bavariabach. (Bild: Leserbild: Hansueli Stettler)

Die Bevölkerung um Mithilfe gebeten hat kürzlich Stadtpräsident Thomas Scheitlin: Wir sollen mit guten Ideen helfen, das städtische Sparprogramm zu bereichern. Dieser Bitte kommen wir Ost-Bewohner gerne nach.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag wurde – definitiv Tauwetter in Aussicht – noch mit einer Armada von Lastwagen die Linden- und Brauerstrasse vom Schnee befreit. Schneeberge, die wohlverstanden häufig von Privaten an die Strassen geschoben werden oder von damit beauftragten privaten Räumern, wie bei der Kaderschule. Die öffentliche Hand übernimmt dann periodisch den Abtransport. Nun ist auch klar, dass Schnee auf privaten Grundstücken dort entsorgt werden muss. Dieses Prinzip ab sofort durchzusetzen, spart viel mühselige Arbeitszeit der Männer in den Schneeräumfahrzeugen. Und gibt viel weniger Schwerverkehr. Der Natur hilft es auch. Es ist eine dreifache Win-win-win-Situation.

Erneut wurde nämlich dieser Ost-Schnee in den Bavariabach gekippt, obschon den ausgezeichneten Fachleuten der Stadt bereits vor zwei Jahren deutlich gemacht wurde, dass seit dem Gewässerschutzgesetz von 1991 derlei Treiben verboten ist. Hoffen wir, dass die neue, einschlägig qualifiziert ausgebildete Stadträtin Bau und Planung das Werk ihrer Vorgängerin diesbezüglich noch etwas vertieft. Sie wird auf jeden Fall Gelegenheit bekommen, dazu Stellung zu nehmen.

Hansueli Stettler

Lindenstrasse 132, 9016 St. Gallen

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