Schmidlin verzichtet auf zweiten Wahlgang

Verwirrspiel Er werde am Freitag früh, also gestern, die nötigen Unterlagen für seine Kandidatur für den zweiten Wahlgang im Briefkasten beim Rathaus einwerfen, sagte Adrian Schmidlin am Donnerstag auf die Frage, ob er nochmals antrete.

Merken
Drucken
Teilen
Adrian Schmidlin, SVP Rorschacherberg (Bild: zVg)

Adrian Schmidlin, SVP Rorschacherberg (Bild: zVg)

Verwirrspiel Er werde am Freitag früh, also gestern, die nötigen Unterlagen für seine Kandidatur für den zweiten Wahlgang im Briefkasten beim Rathaus einwerfen, sagte Adrian Schmidlin am Donnerstag auf die Frage, ob er nochmals antrete. Gestern nun nahm das Rennen um den letzten noch zu vergebenden Gemeinderatssitz in Rorschacherberg eine unerwartete Wendung. Zuerst teilte Schmidlin mit, dass er mit sofortiger Wirkung aus der SVP-Ortspartei Rorschacherberg austrete, da sich diese schon lange nicht mehr für die Bürger von Rorschacherberg einsetze. Schmidlin, der im ersten Wahlgang ohne Unterstützung der SVP an den Start gegangen war und die Wahl in den Gemeinderat ebenso klar verpasste wie der offizielle SVP-Kandidat Vlada Carvalho, setzte dann kurze Zeit später noch einen drauf.

Rückzug zu Gunsten der SVP-Sache

«Ich habe zusammen mit meiner Frau beschlossen, doch nicht mehr zum zweiten Wahlgang anzutreten», teilte er per Mail mit. Der neue Kandidat Stefan Beerli (Tagblatt vom Donnerstag) gehöre zwar zu jenen SVP-Mitgliedern, die bezüglich SVP-Ortspartei nicht nach seinen Vorstellungen agieren würden, doch sei es auch in seinem Sinn, die Kräfte zu bündeln. «Es gibt nun eine einfache Rechts- oder Links-Wahl; und ich bin gespannt, was passiert.» Beat Ruckstuhl, Präsident der SVP-Kreispartei Rorschach, zeigt sich auf Anfrage erfreut darüber, dass sich Adrian Schmidlin «einsichtig» zeige. Die Bürger in Rorschacherberg könnten nun zwischen Dieter Graf (SP) und Stefan Beerli (SVP) wählen. So könnten die Parteien den Puls der Stimmbürger fühlen. Auch er sei sehr gespannt, wie das Resultat ausfalle. (rtl)