Schmerzhafter Rückgang bei den Passagierzahlen

«Die Auswirkungen der globalen Wirtschaftslage hatten uns bereits im letzten Quartal 2008 voll erfasst und begleiteten den Airport durch das gesamte 2009», räumt Armin Unternährer, Chief Executive Officer des People's Business Airports St. Gallen-Altenrhein, ein.

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«Die Auswirkungen der globalen Wirtschaftslage hatten uns bereits im letzten Quartal 2008 voll erfasst und begleiteten den Airport durch das gesamte 2009», räumt Armin Unternährer, Chief Executive Officer des People's Business Airports St. Gallen-Altenrhein, ein. Viele Firmen hätten die Reisetätigkeit massiv eingeschränkt, was zu schmerzhaften Rückgängen bei den Passagierzahlen und in der Anzahl der Bewegungen in der Business-Aviation geführt habe.

«Nur mit einer extremen Kostenkontrolle und viel Kreativität auf der Revenue-Seite konnten wir das Schiff auf Budgetkurs halten. Wir haben dabei bewusst auf Massnahmen wie Lohnkürzungen oder Kurzarbeit beim Personal verzichtet. Als kleiner Betrieb, als Familie wollen wir die guten wie auch die schlechten Zeiten gemeinsam überstehen.»

Neuer Auftritt

Das Team habe die ruhigeren Zeiten genutzt, um den Auftritt im Markt zu verändern. Mit dem Wechsel zu People's Business Airport St. Gallen-Altenrhein würden zwei Ziele verfolgt; nämlich die Erhöhung der Bekanntheit des Airports, was durch die erwartete und erhoffte Kontroverse sowie durch Fernseh- und Radioreportagen, Berichte in Printmedien, Leserbriefen und Internetforen bestens gelungen sei.

Zudem sollen Kunden laut Unternährer nicht nur einen technisch hochstehenden, sicheren Service erhalten, sondern sie sollen sich auch wohl und zu Hause fühlen.

Für das eben angelaufene Jahr plane die Airport-Führung einen neuen, grösseren Hangar, der das Einstellen von zusätzlichen Flugzeugen aller Typen und Grössen ermögliche. Durch die Stationierung von weiteren Maschinen würden zusätzliche Erträge bei Mieten, Landegebühren und Fuelverkauf angestrebt. Über den Sieger des Architekturwettbewerbs für den Neubau des Terminals werde die Jury am 5.

März entscheiden. «Wir werden unsere Gäste zudem regelmässig mit kleinen Dingen zu überraschen versuchen. Fliegen ab unserem Airport soll eine echte Freude sein.»

Verhalten positiv

Er blicke verhalten positiv in die Zukunft, sagt Unternährer. Das letzte Quartal 2009 sei etwas besser gewesen, als die ersten neun Monate.

Unsere wichtigsten Kunden zeigen ein moderates Wachstum; und AUA hat die Ticketpreise (Redtickets) nach Wien reduziert und ist nun durchaus konkurrenzfähig mit Zürich oder Friedrichshafen.» (rtl)

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