SCHLUSSSPURT: Frische Farbe auf dem Vadianplatz

Der Oertli-Brunnen erhält einen neuen Anstrich. Damit ist die Umgestaltung des Vadianplatzes beim Neumarkt in der Schlussphase angelangt. Im April soll der Platz mit einem Kulturprogramm eingeweiht werden.

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Die Skulptur des St. Galler Künstlers Max Oertli auf dem Vadianplatz. (Bild: Adrian Lemmenmeier)

Die Skulptur des St. Galler Künstlers Max Oertli auf dem Vadianplatz. (Bild: Adrian Lemmenmeier)

Seit gut einem Jahr wird der Vadianplatz – die Fläche zwischen Vadian- und Speerstrasse zwischen den Gebäuden des Neumarktes – umgestaltet. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Metallplastik des 2007 verstorbenen St. Galler Künstlers Max Oertli um 25 Meter nach Westen verschoben. Nun wird dieser Oertli-Brunnen von einer jungen Künstlerin und einem jungen Künstler neu gestaltet: Janine Lorenz und Tino Jud sind am 3. März von einer sechsköpfigen Jury, der auch Stadträtin Maria Pappa angehörte, ausgewählt worden, den Brunnen neu zu besprayen. Der Wettbewerb wurde vom Jugendsekretariat durchgeführt. In der Umsetzung werden Lorenz und Jud vom St. Galler Künstler Domenic Lang unterstützt. Als Kunstform wurde das Graffiti gewählt. Bereits Max Oertli hatte 2002 seinen Brunnen gemeinsam mit Sprayern verziert.

Stimmt das Wetter, beginnen ­Janine Lorenz und Tino Jud am Samstag, 8. April, mit der Neugestaltung des Brunnens. Dies sei auch das Datum, an dem der neue Vadianplatz eingeweiht werde, sagt Esther Räber-Schönenberger vom Informationsdienst der Stadt. Vom 8. bis am 15. April werden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Geplant sind etwa Auftritte des Slam-Poeten Etrit Hasler oder des Musikers Malcolm Green.

Offiziell hat das Plätzchen keinen Namen

Ganz offiziell bleibt der Vadianplatz allerdings auch nach diesen Feierlichkeiten inexistent: Denn der Name Vadianplatz existiert seit 1977 nur noch im Volksmund. Ein Eintrag ins Strassenregister ist dieser Freifläche verwehrt geblieben. Dies bestätigt Théo Buff, Präsident der städtischen Strassennamen-Kommission, auf Anfrage. Dass man dies einst ändern wolle, sei indes nicht auszuschliessen. (al)