Schlüsselspiel wird zur Hauptprobe für den Aufstieg

Der EHC St. Gallen richtete seinen Fokus in der Meisterrunde ganz auf das Heimspiel gegen Seetal aus. Weil der Gegner aber schon vorher patzerte, bekommt die Partie eine neue Dimension.

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Eishockey. Am Sonntag um 19.45 Uhr, wenn im Lerchenfeld der EHC St. Gallen und der HC Seetal aufeinandertreffen, hätte sich entscheiden sollen, wer von den beiden 3.-Liga-Teams an den Aufstiegsspielen teilnehmen kann. St. Gallens Vorsprung auf die Zentralschweizer betrug vor Beginn der Masterrunde drei Punkte. Und es wurde erwartet, dass beide Favoriten ihre restlichen Partien gewinnen. Doch im Fall von Seetal kam es anders: Die Mannschaft aus dem luzernischen Hochdorf verlor ihr Heimspiel gegen Seewen überraschend mit 3:6. Damit würde St. Gallens einzigem Konkurrenten selbst ein Erfolg im Lerchenfeld nicht mehr reichen, um das Team von Trainer Enzo Pinelli noch vom ersten Platz zu verdrängen.

Der EHC St. Gallen kann sein letztes Heimspiel dieser Masterrunde vom Sonntag deshalb als Hauptprobe auf die anstehenden Aufstiegsspiele nutzen. In diesen treffen die Ostschweizer auf die vier anderen Gruppensieger der Masterrunde – unter anderem auf das ambitionierte Herisau. Zwei dieser vier Teams steigen am Ende in die 2. Liga auf. (mat)

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