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Schlitze zur Erkundung des Bodens

Noch im nächsten Jahr soll im Riethüsli mit dem Bau einer Alterswohnsiedlung begonnen werden. Um die Kosten zu ermitteln, wird nun der Baugrund untersucht.
Ein Bagger reisst zur Sondierung des Baugrunds Schlitze in den Boden. (Bild: pd)

Ein Bagger reisst zur Sondierung des Baugrunds Schlitze in den Boden. (Bild: pd)

Erstreckt sich unter der Wiese gegenüber der Gewerbeschule im Riethüsli eine Felszunge? Diese und weitere geologische Fragen klärt die Christlichsoziale Wohnbaugenossenschaft zurzeit ab. Dafür liess sie am Dienstag einen Bagger auffahren, der vier Schlitze in den Boden schaufelte. Nun sind Geologen dabei, die Daten auszuwerten, wie die Genossenschaft gestern mitteilte. Verlaufe alles nach Plan, könne bereits im nächsten Jahr mit dem Bau einer Alterswohnsiedlung mit 27 Wohnungen begonnen werden, sagt Fabian Koch, Projektleiter «Betreutes Wohnen Riethüsli».

Erste Bewohner frühestens 2017

Die Erkundung des Baugrundes bilde eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Baukosten. Müsste etwa Kalkstein abgetragen werden, fielen die Kosten zum Bau des geplanten Gebäudes mit vier Stockwerken erheblich höher aus. «Ende August wissen wir mehr, dann soll der geologische Bericht vorliegen», sagt Koch. Sobald die Erkenntnisse aus der Sondierung in die Planung eingeflossen sind, werde ein Baugesuch eingereicht. Fabian Koch hofft, dass im Jahr 2017 die ersten Senioren in die Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern einziehen können.

Spitex plant Stützpunkt

Neben der Planung des Baus liefen auch Verhandlungen mit der Spitex Notker. Geplant sei, dass der Betreuungsdienst im neuen Gebäude einen Stützpunkt einrichte und so die Bewohnerinnen und Bewohner «situativ» betreuen könne, wie es in der Mitteilung heisst. Auf diese Weise könne die Selbständigkeit der Senioren möglichst lange gewährleistet werden.

Langes Warten nimmt ein Ende

Im Februar wurde die Parzelle am Bernegghügel in eine Bauzone für öffentliche Bauten umgezont. Bis es soweit war, mussten sich die Quartierbewohner im Riethüsli in Geduld üben. Denn schon seit dem Jahr 2003 kämpft der Vorstand des Quartiervereins für ein nahe gelegenes Alterswohnheim. Nachdem zwei Anläufe gescheitert waren, stieg 2011 die Christlichsoziale Wohnbaugenossenschaft ein. (ses)

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