Schlecht eingestellte Lichtsignale?

Stadtparlamentarier Michael Hugentobler (CVP) will vom Stadtrat wissen, ob aus der Revision von Lichtsignalanlagen auch Rückschlüsse auf deren Nutzen gezogen würden. «Signal des Anstosses» seiner Einfachen Anfrage ist die Anlage an der Kreuzung Oberstrasse-/Geltenwilenstrasse.

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Lichtsignal: Nicht alle seien gut eingestellt, findet ein Parlamentarier. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Lichtsignal: Nicht alle seien gut eingestellt, findet ein Parlamentarier. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Stadtparlamentarier Michael Hugentobler (CVP) will vom Stadtrat wissen, ob aus der Revision von Lichtsignalanlagen auch Rückschlüsse auf deren Nutzen gezogen würden. «Signal des Anstosses» seiner Einfachen Anfrage ist die Anlage an der Kreuzung Oberstrasse-/Geltenwilenstrasse. Sie wurde Ende September revidiert und fiel folglich für mehrere Tage aus.

Flüssiger ohne als mit

Hugentobler hat aufgrund «mehrfacher Beobachtungen» nun festgestellt, dass der Verkehr ohne Lichtsignal flüssiger als mit zirkulierte. Während Spitzenzeiten seien zwar Polizeikräfte an der Kreuzung postiert worden, die laut dem Stadtparlamentarier allerdings nie einzugreifen brauchten. Hugentobler kommt daher zum Schluss, dass einige Lichtsignalanlagen in der Stadt nach wie vor schlecht eingestellt sein müssen.

Entsprechend verursachten sie einen Stop-and-go-Verkehrsfluss, der nicht nur nervenaufreibend sei, sondern auch die Luft belaste.

Auch Kreisel denkbar?

Ob anstelle von Lichtsignalanlagen auch andere Formen der Verkehrsführung geprüft würden, fragt er den Stadtrat unter anderem. Hugentobler denkt etwa an Kreisel. Und ob die Notwendigkeit von Lichtsignalen überhaupt ständig hinterfragt werde. (an.)

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