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Schlammschlacht um ein Ei

Regenfälle machen den Bishops Cup 2016 zu einer nassen und schlammigen Angelegenheit. 30 Teams aus der ganzen Welt trotzen den ungemütlichen Bedingungen und spielen Rugby, solange wie die Spielfelder mitmachen.
Dominik Chiavi
Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

RUGBY. Zehn gegen zehn Spieler stehen sich am Samstagnachmittag auf dem Breitfeld gegenüber. Die Sonne blendet die von oben bis unten mit Schlamm bedeckten St. Galler Bishops und Asub Champagne Boys aus Belgien. Die Partie, die das Heimteam mit 35:10 gewinnen wird, ist in wenigen Sekunden vorüber. Beim Ankick vor rund 20 Minuten kündeten dicke Wolken Unheil an. Es folgte ein Platzregen zur Halbzeit, Hagel danach und eben jetzt, kurz vor dem Schlusspfiff, schönster Sonnenschein. Ein Spiel, sinnbildlich für den Bishops Cup 2016. Bereits zum 22. Mal führte der Rugby Football Club The Bishops St. Gallen das traditionelle Rugbyturnier durch. Zwölf Damen- und 18 Herrenmannschaften kämpften um den Turniersieg – so viele wie nie zuvor. Nebst Teams aus Belgien, Frankreich, Tschechien, Deutschland, Liechtenstein und Holland gesellte sich mit Cleveland sogar eine Frauenmannschaft aus den USA zum Kräftemessen auf dem Gründenmoos.

Turnier mit Turbulenzen

Aufgrund der Rekordbeteiligung und des nassen Wetters zeigten sich aber schon bald gröbere Verschleiss-Spuren auf den Spielfeldern. Der Bishops Cup wurde mehr und mehr zur Rutschpartie. «Nach Abschluss der Gruppenphase am Samstag entschied sich das Organisationskomitee in Absprache mit den Referees dazu, einen Grossteil der Spiele für Sonntag abzusagen», sagte OK-Präsident Sandro Meyer. Zwei der drei Spielfelder waren nicht mehr bespielbar, die Sicherheit der Sportler konnte nicht mehr gewährleistet werden.

Favoriten setzen sich durch

Immerhin konnten am Sonntag die Halbfinal- und Finalspiele in beiden Kategorien durchgeführt werden. Jeweils die Gruppen-Besten qualifizierten sich dafür. Bei den Herren setzten sich St. Louis aus Frankreich gegen die erste Mannschaft der Asub Champagne Boys durch. Den Titel bei den Frauen sicherten sich die Seriensiegerinnen Luzern Dangels absolut verdient. Die Bishops erreichten den zehnten und die Cindies, das St. Galler Frauenteam, den achten Rang. «Gerade die nicht alltäglichen Wetterbedingungen machten den diesjährigen Bishops Cup zu etwas Besonderem. Die Teams zeigten viel Verständnis für die Spielabsagen und waren sehr zufrieden», resümiert Meyer. Das konnte man auch an der obligaten Rugby-Party am Samstagabend sehen. Schliesslich mussten am nächsten Tag ja nicht mehr alle Spieler die Rugbyschuhe schnüren.

Weitere Bilder auf tagblatt.ch

Der Bishops Cup bot heuer aufgrund der Witterungsbedingungen aussergewöhnliche Bilder. Nach Abschluss der Gruppenphase waren zwei der drei Spielfelder nicht mehr bespielbar. (Bilder: Urs Bucher)

Der Bishops Cup bot heuer aufgrund der Witterungsbedingungen aussergewöhnliche Bilder. Nach Abschluss der Gruppenphase waren zwei der drei Spielfelder nicht mehr bespielbar. (Bilder: Urs Bucher)

Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Rugby: Bishops-Cup im Gründenmoos St. Gallen (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Das Spielgerät im Rugby. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Das Spielgerät im Rugby. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

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