Schaan gewinnt Staader Hallenturnier

Die Liechtensteiner setzen sich auf dem Bützel durch. Der 2.-Liga-Absteiger bezwingt Rheineck im Final 2:1. Rebstein als einzige 2.-Liga-Mannschaft wurde der Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Und Gastgeber Staad wurde von Rheineck aus dem Rennen geworfen.

Mäx Hasler
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Rheineck-Captain Sandro Chiarello (rechts) scheitert hier im Final an der Schaaner Abwehr. (Bild: Mäx Hasler)

Rheineck-Captain Sandro Chiarello (rechts) scheitert hier im Final an der Schaaner Abwehr. (Bild: Mäx Hasler)

STAAD. Am Hallenturnier des FC Staad mischten fast nur 3.- und 4.-Liga-Mannschaften mit. Somit fiel die Favoritenrolle bereits im Vorfeld auf Rebstein als einziger 2.-Ligist. Zumindest bis zum Halbfinal blieben die Ansprüche an die Birkenauer hoch: Dann tauchte Rebstein gegen die entfesselt aufspielenden Rheinecker sang- und klanglos ab, und die Favoritenrolle für den Final wechselte zum Team von Didi Metzler. Damit konnte die Städtli-Truppe aber nicht umgehen, und so durften sich die Schaaner – etwas überraschend – zum Turniersieger krönen lassen.

Doch der Reihe nach: Sevelen und Neunkirch dominierten mit je 12 Punkten die Gruppe A, zu der noch Staad, Scintilla und Futsal-Routinier Benfica gehörten. Rebstein und Rheineck waren mit je sieben Punkten die Besten der stärkeren Gruppe B, der auch noch Schaan und Fortuna angehörten.

Jedes Team kann Sieger werden

Weil das Spielreglement vorsah, dass jede Mannschaft mindestens vier Partien spielen konnte, war die Ausgangslage nach den Gruppenspielen so, dass noch jedes Team Turniersieger werden konnte. In den Finalspielen bauten dann einige Teams ab – andere setzten zu. Sevelen warf Fortuna St. Gallen mit 3:0 aus dem Rennen, Schaan setzte sich mit 2:1 gegen Neunkirch durch, Staad tauchte 0:4 gegen Rheineck ab, und Rebstein gewann mit 4:0 gegen Meisterschaftsgegner Scintilla.

Schaan wird besser

Im Halbfinal steigerten sich zwei Teams nochmals: Schaan, das mit nur einem Gruppensieg Dritter geworden war, setzte mit 2:0 die Meisterschaftskollegen von Sevelen schachmatt. Im zweiten Spiel besiegten die entfesselt aufspielenden Rheinecker den FC Rebstein durch Tore von Baumann (2), Hausmann, Ibrahimi und Sutter deutlich mit 6:0. Sogar der Goalie durfte über einen Torerfolg jubeln. Im Gruppenspiel hatten sich die beiden Rheintaler Kontrahenten bei ebenfalls sechs Toren 3:3 unentschieden getrennt.

Rebstein rettet die Ehre

Im kleinen Final sah es gegen Sevelen nach einer weiteren Niederlage von Rebstein aus – doch mit dem 3:3-Ausgleich in letzter Sekunde erkämpften sich die Birkenauer ein Penaltyschiessen, das sie 2:1 gewannen.

Das Siegerbier für Rheineck, das mit einem Torverhältnis von 19:6 gegenüber demjenigen von 7:8 für Schaan den Final in Angriff nahm, war schon gerichtet. Geschmeckt hat es aber dem Gegner. Durch Tore von Gerardo und Quaderer holten sich die Liechtensteiner etwas überraschend den Turniersieg.