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SANDSKULPTUREN-FESTIVAL: Die Letten sind die Stärksten

Zehn Teams aus der ganzen Welt haben in den vergangenen Tagen den Sand zum Leben erweckt. Die Jury am meisten überzeugt haben dabei die Sandkünstler Maija Puncule und Karlis Ile aus Lettland.
Perrine Woodtli
Die glücklichen Sieger: Karlis Ile und Maija Puncule (Mitte) aus Lettland.

Die glücklichen Sieger: Karlis Ile und Maija Puncule (Mitte) aus Lettland.

Perrine Woodtli

redaktionot

@tagblatt.ch

Dass Sand nicht einfach nur Sand ist, weiss man in Rorschach schon lange. Während über einer Woche gehörte die westliche Uferpromenade der Hafenstadt einmal mehr den Sandkünstlern. Zehn Teams nahmen am 19. Internationalen Sandskulpturen-Festival teil, dessen Motto «Der Stärkste überlebt» war. Am Samstag wurde nach achttägiger Arbeit das Siegerteam bekannt gegeben. Gross und Klein strömten zur Arionwiese und bestaunten die fertigen Kunstwerke.

Das Rennen machten zwei aus Lettland: Karlis Ile und Maija Puncule überzeugten die Jury mit ihrer Skulptur «Liebe ist die stärkste Kraft, welche über Leben oder Tod entscheidet». Unter anderem die raffinierten, versteckten sowie filigranen Details seien es gewesen, welche die Jury begeistert haben, sagte Jurypräsident Ronnie Ambauen. «Uns geht es bei der Beurteilung nicht einfach um schöne Bilder», sagte Ambauen. «Es geht um Kraft und Technik.» Strahlend nahmen Ile und Puncule ihren Gewinn, ein Preisgeld, von Festivalinitiant Urs Koller entgegen. «Wir freuen uns über den Sieg und sind gerade sehr glücklich», sagte Maija Puncule im Anschluss.

Trotz viel Pech auf dem dritten Platz

Den zweiten Platz ergatterten die Holländerinnen Ludo Roders und Anique Kuizenga mit ihrem Totenschädel mit Kakerlaken. Die Skulptur «Wie jede Kakerlake weiss, ist das Geheimnis des Erfolges, sich von Gift zu ernähren» begeisterte mit der düsteren Umsetzung des Themas. Platz 3 sei zugleich auch ein Trostpreis, sagte Ambauen. Denn Wilfred Stijger und Edith van de Wetering aus Holland waren vom Pech verfolgt. Ihre Skulptur mussten die Künstler mehrmals wieder aufbauen, nachdem sie zweimal kaputtgegangen war. Ihr Kunstwerk «Liebesspiel» zeigt hinaufwandernde Spermien. Eine spannende Interpretation des Themas, wie die Jury fand. Und auch dieses Jahr durfte das Publikum seinen Sieger wählen. Denn oft ­gehen Fach- und Amateurmeinungen auseinander. Den Publikumspreis nahmen die Sieger vom Vorjahr, Ivan Zverev und Dmitryi Klimenko aus Russland, für «Die Dame Natur hat die Wahl» entgegen. Gestern sind die Künstler abgereist. Ihre Werke aber bleiben. Diese sind noch bis zum 10. September zu sehen.

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