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SAISONSTART: Neue Saison, neue Gesichter

Der Tischtennisclub St. Gallen hat nach dem Abstieg in die NLC einen Umbruch zu bewältigen. Nun stehen vermehrt junge Spieler in der Pflicht.
Ives Bruggmann

Von drei Topspielern, die der Tischtennisclub St. Gallen in der NLB unter Vertrag hatte, ist noch einer übrig geblieben: Michal Kubat. Der tschechische Halbprofi, der zugleich Spielertrainer und Nachwuchschef ist, weist mit A18 die deutlich beste Klassierung auf. Unterstützung erhält Kubat von Neuzugang Noah Mamié. Er kommt aus Wädenswil und wird in St. Gallen ein Studium beginnen. Zudem wird St. Gallen versuchen, die 17-jährige Nachwuchshoffnung Sören Hoppe an das NLC-Niveau heranzuführen.

Bereits zugesagt hatte A18-Spieler Colin Lanz. Er bekam jedoch einen Studienplatz in Hongkong und nahm diese Chance wahr. Ärgerlich für St. Gallen, das jetzt vorläufig ohne einen zweiten Topspieler auskommen muss. «Die Situation hat sich leider so ergeben», sagt Clubmanager Reinhard Vilic. «Wir werden vermehrt auf den Nachwuchs setzen.» Dies sei eine Chance für die Jungen. Vor allem in Hoppe sieht Vilic Potenzial. «Wir hoffen, dass er den Anschluss möglichst schnell schafft.» Unter diesen Voraussetzungen wird das primäre Ziel sein, die Klasse zu halten.

Rütters Wechsel nach Deutschland

Verlassen haben den Verein Nick Rütter und Nenad Zunic. Top­talent Rütter erhielt ein gutes Angebot aus der deutschen Regionalliga. «Wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen», sagt Vilic. Ebenso wie Zunic, der als Spielertrainer nach Österreich zurückkehrt.

Mittelfristig will St. Gallen die NLB anvisieren. Der Verein, der mittlerweile über 100 Mitglieder zählt, sei merklich professionalisiert worden, so Vilic. Zudem trage die Nachwuchsarbeit vor allem dank Kubat Früchte. Ein Beispiel: Der 12-jährige Tim Vilic wurde sowohl in die Talentschule als auch ins erweiterte Kader der Junioren-Nationalmannschaft aufgenommen. Trotz rosiger Zukunftsaussichten heisst die Realität vorerst NLC.

Ives Bruggmann

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