Sänger mit «Bärner Gring» begeistert

Stefan Heimoz steht in seinen Liedern zum eigenen «Bärner Gring». Doch er ist nicht sturer Hinterwäldler, sondern heiterer Oberländer. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle seine Texte, die er in wunderbar zarter Gitarrenmusik ausklingen lässt.

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rorschach. Der Oberschullehrer aus dem Kandertal erwies sich beim Auftritt im Kleinkultur-Programm des «Schilte Sechsi» als Künstler mit Herz. Ganz nah beim Publikum stand er im kleinen Saal voller Teddybären vor der schwarzen Wand mit roten Vorhängen, um seine Zuhörer für gegen zwei Stunden beinahe mäuschenstill zu machen, wenn diese nicht gerade dabei waren, begeistert zu applaudieren.

Echt aus dem Leben

Stefan Heimoz schöpft seine Texte echt aus dem Leben, tritt für Werte von Heimat und Familie ein. Er lässt dabei nicht die Moral triefen, sondern lädt zum Lachen ein, beispielsweise wenn er mit spitzer Ironie die Politiker auf Werbeplakaten und nach der Wahl zum Thema macht oder werbewirksam den Niesen der grössten Pyramide der Welt gleichsetzt.

In einem Lied voller Sensibilität schickt er seinen zweijährigen Sohn, der sich schon gerne an der Gitarre versuchen möchte, auf den Weg ins Leben.

Märchen-Miniaturen

«Chili und Erdbeeren» nennt sich der nächste Beitrag des Restaurants Schilte Sechsi ans Rorschacher Kulturprogramm. Jacqueline Schlegel und Heiner Hitz treten am Donnerstag, 21.

Oktober, mit süss-scharfen Märchen-Miniaturen, Liedern aus französischen Gemächern, afrikanischen Hütten und orientalischen Zelten auf. (pb.)

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