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SACHBESCHÄDIGUNGEN: Polizei schnappt mutmassliche Vandalen

Drei junge Männer sollen in Rorschach und Rorschacherberg Autos beschädigt haben. Auch an der Bushaltestelle oberhalb des Hauptbahnhofs sollen sie Schäden verursacht haben.
Arcangelo Balsamo
Die Aussenspiegel wurden mittels Fusstritten beschädigt. (Bild: Kapo)

Die Aussenspiegel wurden mittels Fusstritten beschädigt. (Bild: Kapo)

Die Kantonspolizei St. Gallen ist drei mutmasslichen Vandalen im Alter von 18, 20 und 21 Jahren auf die Schliche gekommen. In der Nacht auf Samstag, 4. November, sollen sie an der Promenadenstrasse in Rorschach und an der Seebleiche- und Bachwiesestrasse in Rorschacherberg mutwillig zehn Autos mittels Fusstritten beschädigt haben. In der selben Nacht hätten sie ausserdem die Glasfront an der Bushaltestelle Hauptbahnhof Süd in Rorschach, sowie das Treppengeländer der Passerelle am Bahnhof beschädigt. Gemäss Medienmitteilung wurden die Delikte mutmasslich in unterschiedlicher Zusammensetzung der Beschuldigten begangen. Die Höhe des verursachten Sachschadens beläuft sich auf 25000 Franken.

Während der Ermittlungen stellte sich ausserdem heraus, dass zwei der drei mutmasslichen Täter bereits im September Sachschäden an zwei Autos und an einem Roller in Rorschach und Rorschacherberg verursacht haben sollen. Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli sagt, dass die drei Beschuldigten während der Befragungen Reue gezeigt hätten. «Sie haben eingesehen, dass es nicht besonders schlau war und dass sie einen Seich gemacht haben», sagt Rezzoli.

Die Ermittlungen seien umfangreich gewesen, sagt der Mediensprecher. «Bei der Aufnahme der Untersuchungen hatten wir keinerlei Hinweise; ausser des Sachschadens.» Entsprechend arbeitsintensiv und komplex sei es gewesen, die mutmasslichen Täter aufzuspüren. «Wir haben sehr viel Videomaterial ausgewertet, um abschätzen zu können, wer für die Schäden verantwortlich sein könnte», sagt Rezzoli. Die drei Beschuldigten müssen sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Gemäss Strafgesetzbuch sind bei Sachbeschädigung eine Geldstrafe oder eine bis zu dreijährige Freiheitsstrafe zu verhängen.

Jährlich Sachschäden in Höhe von 30000 Franken

Roger Böni, der Stadtschreiber Rorschachs, sagt, dass es im Bereich der Bushaltestelle oberhalb des Bahnhofs, regelmässig zu Sachbeschädigungen komme. «Im Jahr entstehen dort Schäden in Höhe von 30000 Franken», sagt er. Im November kam es gleich zweimal dazu. «Das ist kein Zustand», so Böni. Im Bereich des Lifts sei bereits eine Kamera installiert. Nun solle auch bei der Bushaltestelle eine platziert werden, sagt er. Einen diesbezüglichen Antrag hat der Stadtrat erst kürzlich gestellt (Ausgabe 14. Dezember).

Arcangelo Balsamo

arcangelo.balsamo@tagblatt.ch

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