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Ruth Schäfler erinnert Stadtrat an Versprechen

GOSSAU. Es gebe «keine Gründe», weshalb Gossauer höhere Krankenkassenprämien zahlen müssen als Andwiler, sagte Stadtpräsident Alex Brühwiler vor der Fusionsabstimmung am 28. Februar (Tagblatt vom 1. Februar).

GOSSAU. Es gebe «keine Gründe», weshalb Gossauer höhere Krankenkassenprämien zahlen müssen als Andwiler, sagte Stadtpräsident Alex Brühwiler vor der Fusionsabstimmung am 28. Februar (Tagblatt vom 1. Februar). Damit bezog er sich auf die Einteilung in Prämienregionen: Städtische Gebiete zählen zur teureren Region 1, Landgemeinden zur günstigeren Region 2. Die Einteilung sei im Fall von Gossau aber nicht nachvollziehbar, deshalb werde der Stadtrat alles daran setzen, dass Gossau ab 2017 der günstigeren Prämienregion 2 zugerechnet werde

«Was unternimmt der Stadtrat?»

Dieses Versprechen hat auch FDP-Stadtparlamentarierin Ruth Schäfler gelesen – und hakt nun nach: «Was unternimmt der Stadtrat, damit Gossau ab 2017 der Prämienregion 2 angehört?», will sie in einer Einfachen Anfrage wissen. Denn die Kosten im Gesundheitswesen stiegen jedes Jahr, die kantonale Durchschnittsprämie für Erwachsene auf dieses Jahr hin um 3,8 Prozent, schreibt Schäfler.

Argument der Fusionsgegner

Der Einfluss einer Gemeinde auf die Prämienregion ist aber gering. Seit diesem Jahr ist das eidgenössische Departement des Innern zuständig. Die Kantone können lediglich Vorschläge unterbreiten. Der Gossauer Stadtrat wolle in diesem Sinn auf den Kanton einwirken, falls nötig aber auch ein entsprechendes Begehren beim EDI stellen, sagte Brühwiler Anfang Jahr.

Die Krankenkassenprämien wurden im Abstimmungskampf von Andwiler Fusionsgegnern ins Feld geführt. Das Vergleichsportal Comparis.ch errechnete für das Tagblatt im Falle einer Fusion um bis zu 12,7 Prozent höhere Jahresprämien für Andwiler. (jw)

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