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Ruhige Kugel ist fehl am Platz

Boccia-Sport ist mehr als ein Plauschspiel. Und dass dabei keine ruhige Kugel geschoben wird, zeigte sich an der Schweizer Firmensport-Dreier-Meisterschaft.
Rudolf Käser
Konzentration bei der Ballabgabe, Luigi Legittimo vom Alcan-Team. (Bild: Rudolf Käser)

Konzentration bei der Ballabgabe, Luigi Legittimo vom Alcan-Team. (Bild: Rudolf Käser)

RORSCHACH. Die 32 besten Schweizer Firmen-Boccia-Teams mit 96 Spielerinnen und Spielern kämpften am Samstag um den Schweizer Meistertitel. Auf den Plätzen von Uzwil, St. Gallen, Rorschach Feldmühle und Rorschach Alcan stellten die Boccia-Spieler ihr Können unter Beweis.

Packend bis in den Final

Nach den Vorrundenspielen qualifizierten sich vier Teams für den Halbfinal in der Alcan-Halle. Alcan 2 (Rorschach) zog gegen Broga 1 (St. Gallen) mit 12:11 und Broga 3 gegen Novartis mit 12:8 in das Finale.

Die Nerven waren angespannt, auch bei den Rorschachern vom Alcan-Team. Gleich in der ersten Runde gerieten sie mit 0:4 in Rückstand. Punkt um Punkt machten die Einheimischen zwar Boden gut. Doch der in der ersten Runde eingehandelte Rückstand wog zu schwer, dass am Ende die Stadt St. Galler von Broga 3 nach einem spannenden Finalspiel mit 12:9 die Oberhand behielten.

Nerv en und Glück entschieden

Im Final gingen die Emotionen dann oft hoch. Die Finalpartie lieferte so viel Gesprächsstoff, dass es schwierig war, den Spielern die erforderliche Ruhe zu gewähren. Trotz der Finalniederlage waren die Rorschacher Nicola Ladalardo, Enzo Di Jorio und Luigi Legittimo keineswegs unglücklich. «Wir freuen uns über den zweiten Platz», sagte Nicola Ladalardo am Schluss. Auch wenn seinem Team die Nerven zwischenzeitlich einen Streich gespielt hätten. «Der am Anfang eingehandelte Rückstand von vier Punkten blieb in unseren Köpfen.» Trotz der Finalniederlage waren er und seine Mitspieler zufrieden. «Der Gegner hatte in den entscheidenden Phasen einfach mehr Glück.»

Ungewisse Zukunft

Die Organisation der Schweizer Meisterschaften wurde von allen Seiten gelobt. Wie lange allerdings in der Rorschacher Anlage von Alcan noch Boccia gespielt werden kann, sei offen, sagt Omero Allegrini, Sekretär von Alcan. «Die Firma Alcan hat das Gelände, auf dem sich unser Clubhaus befindet, der Stadt Rorschach veräussert. Nun wissen wir nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird.»

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