Ruedi H. Egger nahm Abschied

Lidia Bollhalder wurde einstimmig zur Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde gewählt. Die Wahl von Anja Stier in die Synode entspricht dem Vorschlag «30 unter 30» der Kantonalkirche.

Peter Beerli
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Neue Präsidentin: Lidia Bollhalder. (Bild: Lea Müller)

Neue Präsidentin: Lidia Bollhalder. (Bild: Lea Müller)

Goldach. Elf Jahre lang hatte Ruedi H. Egger aus Mörschwil als Präsident der evangelischen Kirchgemeinde gewirkt. Am Mittwochabend verabschiedete er sich an der Kirchbürgerversammlung. Er, der weiterhin der Synode angehören wird, dankte Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden und den vielen Freiwilligen, die ihn im Amt unterstützt hatten. Jene Menschen, die er gekränkt habe, bat er um Entschuldigung.

Für eine offene Kirche

Neben schlanken Verwaltungsstrukturen und der Sicherung der finanziellen Zukunft der Kirchgemeinde seien ihm die Dezentralisierung der Kirchgemeinde und die Öffnung der Kirche stete Anliegen gewesen. Mit den Vorbereitungen für die «Familien- und Generationenkirche» habe er das für ihn schönste Projekt während seiner Amtszeit einleiten können. Kirchenvorsteherin Dagmar Inderwildi dankte Ruedi H. Egger für seine für die Kirchgemeinde nachhaltige Arbeit und überreichte ihm Geschenke.

Die einstimmige Wahl von Personalfachfrau Lidia Bollhalder-Kölbener, Tübach, zur neuen Präsidentin wurde mächtig applaudiert.

Dankesworte galten auch den andern Amtsträgern, welche ihren Rücktritt erklärt hatten: Roswitha Gerber, Steinach, wechselt aus der Kirchenvorsteherschaft als Jugendarbeiterin in den Kreis der kirchlichen Angestellten. Die Synodalen Gertrud Wirth, Goldach, und Markus Kramer, Mörschwil, traten nach zehn Jahren zurück.

Als Nachfolger liessen sich Leute finden, welche sich seit vielen Jahren für die Kirche engagieren: Urs Reuteler, Goldach, Andreas Baschung und Roland Etter, Steinach, wurden in die Vorsteherschaft, Peter Hürlimann, Goldach, in die Synode gewählt. Als zweite neue Synodale beliebte die 24jährige Anja Stier, Mörschwil. Mit ihrer Wahl folgten die Stimmberechtigten dem im Programm der Kantonalkirche ausgesprochenen Wunsch, dass dreissig Mitglieder der Synode unter dreissig Jahre alt sein sollten.

Unveränderter Steuerfuss

Dem unveränderten Steuerfuss von 22 Prozent wurde zugestimmt. Der für 2010 budgetierte Rückschlag von 95 065 Franken sei verkraftbar, zumal er einmalige Kosten von 40 000 Franken für das Projekt «Familien- und Generationenkirche» enthält.

Der von Beatrice Opprecht geleitete Kirchenchor hatte die Versammlung eröffnet.

Er sucht Sängerinnen und Sänger für ein Konzert mit modernen Liedern, das er zusammen mit andern Chören im Juni in Romanshorn, Bischofszell und Goldach geben wird.

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