«Rückstau blieb bisher aus»

Seit dem 9. Dezember läuft der Versuchsbetrieb der Haltestelle Sternen in Goldach. Der befürchtete Rückstau trat nicht ein. Doch einige Mängel weist das Projekt laut Gemeindeschreiber Richard Falk noch auf.

Christoph Renn
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Richard Falk Goldacher Gemeindeschreiber (Bild: pd)

Richard Falk Goldacher Gemeindeschreiber (Bild: pd)

Herr Falk, wie läuft der Versuchsbetrieb der Haltestelle Sternen?

Im Grossen und Ganzen gut. Der am Dorfapéro befürchtete grosse Rückstau blieb aus.

Gibt es sonstige Probleme mit der engeren Strasse?

Einige Herausforderungen haben sich ergeben. Einerseits war die Zufahrt zur Liegenschaft von Elektro Kuster manchmal durch wartende Fahrzeuge versperrt. Zudem haben einige Autofahrer den Bus auf dem Trottoir überholt. Damit haben wir nicht gerechnet.

Können und werden Sie diese Mängel beheben?

Wir haben eine Haltelinie eingezeichnet, damit die Einfahrt zu Elektro Kuster immer möglich bleibt. Ob diese Lösung sich bewährt, kann ich im Moment noch nicht beurteilen. Beim Trottoir haben wir eine Kunststoff-Lasche eingebaut, damit die ungeduldigen Fahrzeuglenker nicht mehr darauf ausweichen können.

Haben Sie Rückmeldungen aus der Bevölkerung bekommen?

Wir hatten Kontakt mit direkten Anwohnern, um beispielsweise das Problem mit der Einfahrt zur Liegenschaft von Elektro Kuster zu besprechen. Ansonsten sind mir keine Rückmeldungen bekannt. Es ist aber klar, dass Fahrzeuglenker in der Regel nicht glücklich sind, auch wenn sie nur einige Sekunden hinter einem Bus warten müssen.

Wird die Haltestelle Sternen so bleiben?

Wir führen den Versuchsbetrieb sicher weiter. Wir müssen Vorteile und Nachteile abwägen und dann entscheiden wir, ob die Haltestelle so bleibt oder nicht. Grundsätzlich wäre es auch möglich, die Haltestelle weiter Richtung Dorfzentrum zu verschieben. Sie käme dann aber sehr nahe an die bestehende Haltestelle bei der Raiffeisenbank zu liegen.

Werden Sie über das weitere Vorgehen informieren?

Wenn alles klappt, werden wir Anfang des neuen Jahres die Pläne für die Neugestaltung der Blumenstrasse öffentlich auflegen. Wir sind im Gespräch mit den anstossenden Grundeigentümern und hoffen dadurch nur wenige oder gar keine Einsprachen behandeln zu müssen.

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