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RORSCHACHERBERG: Belohnung für Nachhaltigkeit

Seit vergangenem Frühling stehen in der Seebadi Hörnlibuck die neuen Garderoben. Für den Neubau ist die Badi nun mit dem Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ausgezeichnet worden.
Erwin Rebmann überreichte an Beat Hirs und Alex Buob (von rechts) das Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz». (Bild: mg)

Erwin Rebmann überreichte an Beat Hirs und Alex Buob (von rechts) das Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz». (Bild: mg)

Sechs Bauten aus dem Kanton St. Gallen haben kürzlich das Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz» erhalten. Darunter auch das Garderobengebäude der Badi Hörnlibuck. Der Neubau wurde im Mai fertiggestellt. Das Label bedeutet, dass das verbaute Holz in der Schweiz gewachsen und hier verarbeitet worden ist. Damit wird das Label zu einer Art Schweizer Pass für einen der wenigen Rohstoffe, welche die Schweiz hervorbringt.

Das Label steht nebst einer nachhaltigen Holzproduktion auch für kurze Transportwege sowie Wertschöpfung im Land. Bauherren, die ihre Bauten mit Schweizer Holz erstellen, können sich für das Label bewerben. Eine Kommission von Lignum Schweiz, der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft, prüft den Weg des Holzes: vom Fällen über die Verarbeitung bis zur Anwendung am Bauprojekt.

43 Kubikmeter Rundholz aus Rorschacherberg

Im Schloss Sargans sind kürzlich die Plaketten an die sechs Bauherren-Vertreter übergeben worden. Nebst den Garderoben im Hörnlibuck wurden auch die Alpenloge und die Marxenhütte in Flumserberg, die Schlosshofsanierung in Sargans, die Zwinglipasshütte in Wildhaus und die Sägehalle Fenkholz in Hinterforst mit dem Label ausgezeichnet.

Rorschacherbergs Gemeindepräsident Beat Hirs erinnerte daran, dass man sich bei den Badigarderoben bewusst für Holz aus der Region entschieden habe. So ist das Holz weniger als fünf Kilometer von der Badi entfernt gefällt worden. Gesägt und abgebunden wurde es ebenfalls ganz in der Nähe: bei der Firma Eilinger in Goldach, die seit 60 Jahren ausschliesslich Holz aus der Region verarbeitet. Architekt Alex Buob wies darauf hin, dass beim Bau keine einzige Spanplatte verwendet worden sei. Insgesamt wurden 43 Kubikmeter Rorschacherberger Weisstannenholz verbaut.

Regionalförster Erwin Rebmann überreichte als Geschäftsführer von Lignum Holzkette St. Gallen das Label. Er zeigte auf, warum es sinnvoll ist, bewusst auf Schweizer Holz zu setzen. Der Holzbau habe in der Schweiz eine lange Tradition, die sich immer weiter entwickelt habe. Rebmann erinnerte zudem an die Wertschöpfungskette. Wenn Holz aus der Schweiz verarbeitet und verbaut wird, gebe es viele Nutzniesser: die Waldbesitzer, die Säger, die Holzbaubetriebe, die Planer, die Bauherren und diejenigen, die in den Bauten arbeiten und wohnen. Kurz: Wer Holz aus der Region verwende, sorge dafür, dass die Wertschöpfung hier bleibt. (mg/woo)

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