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RORSCHACHER WAHRZEICHEN: Die Fontäne kehrt zurück

Die Rorschacher mussten im vergangenen Jahr ohne das Wasserspiel am See auskommen. Grund waren Sanierungsarbeiten. Ab Ostern soll der Springbrunnen jedoch wieder sprudeln.
Martin Rechsteiner
Ein Luftbild aus alten Tagen (April 2013): Vor der Rorschacher Uferpromenade schiesst der Springbrunnen in die Höhe. So soll es ab dem Frühling wieder aussehen. Weichen mussten allerdings die Bäume in der rechten Ecke der Arionwiese. (Bild: Ralph Ribi)

Ein Luftbild aus alten Tagen (April 2013): Vor der Rorschacher Uferpromenade schiesst der Springbrunnen in die Höhe. So soll es ab dem Frühling wieder aussehen. Weichen mussten allerdings die Bäume in der rechten Ecke der Arionwiese. (Bild: Ralph Ribi)

Martin Rechsteiner

martin.rechsteiner@tagblatt.ch

Sie gilt als eines der Wahrzeichen von Rorschach: Jedes Jahr von Ostern bis im Herbst, schiesst im See, gleich bei der Arionwiese, eine Wasserfontäne in die Höhe. Die Rorschach hat seinen eigenen Jet d’eau. Beziehungsweise hatte – im vergangenen Jahr blieb es ruhig vor der Uferpromenade, der Wasserstrahl aus dem See war versiegt. Grund waren Wartungsarbeiten am Wasserspiel, wie die Fontäne offiziell heisst. Und diese dauern immer noch an. Die Natur erschwert zurzeit die Arbeiten. Pünktlich zu Ostern soll der Wasserstrahl aus dem See aber zurück sein.

«Das Wasserspiel muss repariert werden, sein Zustand war wegen der starken Korrosion schlecht. Zudem wollen wir die Pumpen zur einfacheren Wartung an Land verlegen», sagt Hans Steiner, Leiter Technische Betriebe der Stadt Rorschach. Zurzeit laufen die Bauarbeiten. Auf der Arionwiese ist ein Teil der Promenade gesperrt, allerlei Baugerät steht herum, im Boden klafft eine Grube. Darin entsteht der Pumpenschacht. Weiter wird die mechanische Steuerung der Fontänen durch eine elektronische ersetzt. Und es gibt eine neue LED-Beleuchtung. «Die Gesamtkosten betragen etwa 375000 Franken», sagt Steiner.

Zu viel Wasser im See

Bis zu Ostern, wenn das Wasserspiel in regulären Jahren jeweils wieder in Betrieb genommen wird, soll die Sanierung fertig sein. «Die Natur macht uns aber einen Strich durch die Rechnung», sagt Steiner. Denn im Moment sei der Pegel des Sees so hoch, sodass die Bauarbeiter keine Leitungen verlegen können. Zudem seien noch einige Abklärungen nötig. «Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass wir das Wasserspiel an Ostern wieder in Betrieb nehmen können», betont er.

Wie wichtig das Wasserspiel den Rorschachern ist, zeigte sich im vergangenen Jahr. Bei der Stadt seien einige Anfragen besorgter Bürger eingegangen, die befürchteten, dass es mit der beliebten Fontäne vorbei sei. Steiner kann sie beruhigen. «Das Wasserspiel kommt zurück. Mit etwas Glück schon sehr bald.»

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