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RORSCHACH: "Rapmusik hat mich schon immer fasziniert"

Der Mundart-Rapper Sensey will die Szene mit seiner Musik aufmischen. Gerne würde er in seiner Heimat auch an den Strandfestwochen im August auftreten.
Bild: PD

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Der Rorschacher Sensey ist vor einem Jahr in die Musikbranche eingestiegen. Vor kurzem brachte der 30-jährige sein zweites Album heraus. Sein Künstlername leitet sich ab vom japanische Wort "sensai", was "Meister" bedeutet und soll ironisch darauf hinweisen, dass er der Meister des schweizer Mundart-Raps sei.

Wann haben Sie begonnen Musik zu machen?

Sensey: Mein Interesse an Musik war schon immer da, vor allem für das Rap-Genre. Vor etwa zehn Jahren habe ich begonnen, selbst Rap-Musik zu machen, aber nur für mich. Letztes Jahr, am 29. Juli, habe ich mein erstes Album namens "Abriss" veröffentlicht. Das zweite Album, "Explosive EP", ist dieses Jahr am 25. März erschienen.

Waren Sie schon einmal live auf der Bühne?

Ja, ich konnte im August 2017 am Jungkult-Festival in St. Gallen auftreten. Ausserdem habe ich am SPH-Bandcontest teilgenommen, wo ich den zweiten Platz belegte. Das war eine grosse Ehre für mich, da der Wettbewerb eigentlich für Bands bestehend aus mehreren Musikern gedacht ist. Mein Preis war eine Förderung meiner Musikproduktion.

Sie produzieren also Ihre Musik selbst?

Meine Songs produziere ich zusammen mit Matt da Outlaw, dem Chef des Labels Natural Born Hustla Records, der in der Szene durch diverse Alben bekannt wurde, wie beispielsweise "Killerkommando". Er hilft mir bei der Umsetzung meiner Ideen und gibt mir wertvolle Tipps und Inputs. Ich habe auch schon mit anderen Rappern zusammengearbeitet, wie zum Beispiel Rapaholix und Geebra.

Wie sieht es mit den Songtexten aus?

Auch die Texte schreibe ich selbst. Das Musikmachen ist ein Hobby von mir, das ich leidenschaftlich ausübe und bei welchem ich meinen Gedanken und Emotionen Ausdruck verleihen kann. Bei manchen Liedern überlege ich mir im Vorhinein, was ich den Hörern vermitteln will. Bei anderen lasse ich meinen Ideen freien Lauf. Die Sprache passe ich so an, dass die Texte in das Genre, respektive in die Szene passen.

Was halten andere von Ihrer Musik?

Meine Familie und meine Freunde unterstützen mich und stehen immer hinter mir. An meinen bisherigen Auftritten standen sie mitfiebernd im Publikum. Ich erhalte auch Feedback auf meine Musik. Die meisten der Hörer, die meine Alben gekauft oder sie auf Spotify angehört haben, äussern sich positiv zu meinen Kreationen. Von anderen Künstlern aus der Rapszene bekomme ich jedoch auch manchmal Gegenwind und Kritik. Doch das hält mich nicht davon ab, an meiner Leidenschaft festzuhalten, sondern ermutigt mich, noch mehr Herzblut in meine Musik zu stecken.

Was sind Ihre nächsten Schritte und Ziele als Rapmusiker?

Ich möchte in Zukunft öfter live auf der Bühne stehen, was aber nicht so einfach ist als weniger bekannter und lokaler Künstler. Momentan bemühe ich mich darum, an den Strandfestwochen in Rorschach auftreten zu können. Für Ende dieses Jahres ist ein neues Album geplant, was den Namen "Rapfabrik" tragen wird und mein bisheriges Meisterstück werden soll. (bec)

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