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RORSCHACH: Ralph Scherrer wird neuer Leiter Soziale Dienste

Der Stadtrat hat Ralph Scherrer als Nachfolge von Paul Huber gewählt. Zudem ersucht der Rat die Kantonsregierung, auf Höchstansätze bei Pflegekosten zu verzichten.
Ralph Scherrer übernimmt im April die Leitung Soziale Dienste. (Bild: zVg)

Ralph Scherrer übernimmt im April die Leitung Soziale Dienste. (Bild: zVg)

Die Würfel sind gefallen. Die Nachfolge von Paul Huber als Leiter Soziale Dienste wird Ralph Scherrer (39) übernehmen. Er wohnt in Roggwil TG, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Ralph Scherrer absolvierte eine Verwaltungslehre und arbeitet aktuell als Leiter Geschäftsprozessentwicklung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA). Er hat zudem Weiterbildungen – etwa Executive Master of Business Administration an der Fachhochschule St. Gallen – mit Erfolg abgeschlossen. Sein Stellenantritt erfolgt auf den 1. April; Paul Huber geht per 30. April in die wohlverdiente Pension. Der Stadtrat ist überzeugt, mit Ralph Scherrer eine kompetente Persönlichkeit mit ausgewiesenen Fach-, Führungs- und Sozialkompetenzen gefunden zu haben.

Anpassung der Taxordnung beim Altersheim

Aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts ist die Taxordnung des Altersheims Rorschach gemäss Stadtrat anzupassen. Das Bundesverwaltungsgericht habe festgestellt, dass die Produkte auf der MiGeL (Mittel- und Gegenständeliste), die in Betagten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen, nicht von den obligatorischen Krankenpflegeversicherungen (OKP) vergütet werden müssten. Die OKP habe daher die Vergütung der Produkte auf der MiGeL per Anfang Jahr auch im Kanton St. Gallen einstellt. Geschäftsleitung und der Stadtrat hätten deshalb die Taxordnung beim Altersheim angepasst. Nach Meinung des Stadtrates drücken sich die Krankenversicherer einmal mehr vor ihrer Verantwortung und schieben Kosten auf ihre Kunden, bzw. auf die öffentliche Hand als Restfinanziererinnen ab. Für die Stadt Rorschach würden dadurch Mehrkosten in der Pflegefinanzierung von mehreren zehntausend Franken entstehen.

Stadtrat wehrt sich gegen Kostenexplosion

Beim II. Nachtrag zur Verordnung über die Pflegefinanzierung geht es laut Stadtrat Rorschach zur Hauptsache darum, die stationären Höchstansätze für die Pflegekosten neu festzulegen. Der Nachtrag bewirke aber, dass ausgerechnet Städte und Zentrumsgemeinden überdurchschnittlich belastet und wieder zu den Verlierern zählen würden, da die Mehrheit der Personen, für welche die öffentliche Hand als Restfinanziererin auftrete, in Städten oder Zentrumsgemeinden wohnen würden. «Diese Entwicklungen belasten deshalb genau die Städte und Zentrumsgemeinden, die ohnehin schon die grössten finanziellen Lasten im Sozialbereich zu tragen haben. Seit dem Jahr 2015 sind die Kosten für die Pflegefinanzierung allein in der Stadt Rorschach von 1,29 Millionen Franken auf 1,65 Millionen Franken gestiegen und entsprechen nun zehn Steuerprozenten. Die Stadt Rorschach ist nicht länger bereit, diese Entwicklungen im Kanton St.Gallen mitzutragen und hat daher die Regierung ersucht, auf die Anpassung der stationären Höchstansätze der Pflegekosten zu verzichten», so der Stadtrat in seiner Mitteilung.

Sirenentest wird am 7. Februar getestet

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat den diesjährigen Sirenentest gemäss Stadtrat auf Mittwoch, 7. Februar, 13.30 Uhr, festgesetzt. Die Sirenen werden ferngesteuert und zentral durch die Kantonale Notrufzentrale ausgelöst. Mit der gleichzeitigen Durchführung des Sirenentests in der ganzen Schweiz kann die Information der Bevölkerung sichergestellt werden. (Sk./rtl)

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