Rorschach punktet im Derby

Rorschach sichert sich in der 2. Liga interregional in Bazenheid ein 1:1. Durim Sulejmani bringt Rorschach in Führung, der Ausgleich fällt vor der Pause.

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Fussball. Im Dauerregen fanden nur wenige Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Ifang. Bazenheid war vom Start weg wach und spielte flott nach vorne. Die Gäste aus Rorschach hielten sich allerdings nicht zurück und suchten ihr Glück ebenfalls in der Offensive. So kam es schon in der Anfangsphase auf beiden Seiten zu guten Möglichkeiten. Eine dieser Aktionen hätte nach acht Minuten das 1:0 für die Toggenburger bedeuten können.

Christoph Gebert zirkelte einen Corner direkt auf Dejan Baumann, dessen Kopfball das Ziel um Zentimeter verfehlte. Statt 1:0 hiess es 30 Sekunden später aber 0:1. Im direkten Gegenzug ging Rorschach durch Durim Sulejmani in Führung. Diesen Rückschlag verdauten die Einheimischen schnell und übernahmen wieder mehrheitlich das Spieldiktat, sie mussten bei den Kontern der Gäste aber stets auf der Hut sein.

Starker Goalie Mäder

Wegen des tiefen Terrains versuchten sich die beiden Mannschaften oft in Abschlüssen aus der Distanz. Während Christian Maag oder Baumann nicht trafen, scheiterte Rorschach oft an Goalie Michael Mäder. Mehrmals zog er es vor, den Ball wegzufausten, statt Risiken einzugehen. Nach 26 Minuten glich Bazenheid aus. Baumann spielte einen schönen Querpass auf Gebert, der aus zwölf Metern via Pfosten zum 1:1 traf.

Nicht nur wegen seines Tores gehörte er nebst Arlind Dushica und Abwehrchef Daniel Rey zu den herausragenden Akteuren.

Bazenheids Reklamation

Nach der Pause war es wie so oft. Ein Tor, für welche Mannschaft auch immer, hätte wohl die Entscheidung gebracht. Nun war es speziell Jetmir Maksuti, der im Blickpunkt stand.

Scheiterte er vorerst noch an Torhüter Carlos Silva, landete sein Kopfball in der Schlussminute wohl hinter der Linie, bevor wiederum der Goalie den Ball unter Kontrolle brachte. Die Reklamationen des Stürmers waren jedoch erfolglos. So blieb es bei der Punkteteilung, mit der am Ende beide leben konnten. (bl.)