RORSCHACH: Nasser Zwischenfall auf Baustelle

Der Marktplatz wurde gestern teils zur Feuerwehr-Sperrzone. Im Untergeschoss des Coop-Gebäudes hatte sich ein Wasserschaden ereignet.

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Während mehrerer Stunden und mit Schläuchen pumpten die Feuerwehrleute das Wasser aus den Untergeschossen. (Bild: Perrine Woodtli)

Während mehrerer Stunden und mit Schläuchen pumpten die Feuerwehrleute das Wasser aus den Untergeschossen. (Bild: Perrine Woodtli)

Für Schaulustige gab es gestern auf dem Rorschacher Markplatz einiges zu sehen: Mehrere Feuerwehrautos sowie ein Polizeiauto standen auf dem Platz. Dicke Wasserschläuche schlängelten sich von draussen hinunter in den Keller des Gebäudes, in dem sich die Coop-Filiale befindet. Grund für den Feuerwehreinsatz war ein Wasserschaden.

Wasser gelangte aus Hydrant in die Geschosse

Die Feuerwehr Rorschach-­Rorschacherberg sei kurz vor sechs Uhr alarmiert worden, sagt Feuerwehrkommandant Edgar Kohlbrenner. Rund zehn Feuerwehrleute waren gestern den ganzen Tag damit beschäftigt, das Wasser aus den Räumlich­keiten im ersten sowie zweiten Untergeschoss zu pumpen. «Das Wasser war bereits am Wochenende eingedrungen. Bemerkt hatte dies schliesslich der Coop-Geschäftsführer am Montagmorgen», sagt Kohlbrenner. Nachdem das Wasser entfernt werden konnte, mussten gestern Nachmittag die Etagen schliesslich noch getrocknet werden. Gemäss dem Feuerwehrkommandanten konnte die Feuerwehr ihren Einsatz bis gestern Abend abschliessen. Die Polizei hatte am Morgen den Schaden aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Wasser über einen Hydranten in die Geschosse eingedrungen, wie Coop-Mediensprecherin Heidi Anderes auf Anfrage bestätigt. Ob der Wasserschaden mit den aktuellen Bauarbeiten für die neue Coop-Filiale zusammenhängt, kann Heidi Anderes jedoch nicht sagen. «Die genaue Ursache für den Wassereinbruch muss noch geklärt werden.»

Der Wasserschaden hatte keinen Einfluss auf den Supermarkt, und der Coop konnte den Betrieb wie geplant aufnehmen. Was das Bauprogramm betrifft, wird es gemäss Anderes keine termin­lichen Änderungen geben. «Das Programm wird unverändert weitergeführt.»

 

Perrine Woodtli

redaktionot

@tagblatt.ch