RORSCHACH: Mehr Parkplätze für Rorschacher Coop

Die Pläne für die Modernisierung des Coop liegen noch bis 20. Juli auf. Das 1962 errichtete Gebäude bekommt eine völlig neue Fassade, einen Anbau und zusätzliche Parkplätze. Das Restaurant und der Supermarkt werden auf heutige Coop-Standards angehoben und durch eine Coop-Vitality-Apotheke ergänzt.

Henrik Jochum
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Auf der Südseite des Coop weisen Bauvisiere auf die Modernisierungspläne von Coop hin. (Bild: Henrik Jochum)

Auf der Südseite des Coop weisen Bauvisiere auf die Modernisierungspläne von Coop hin. (Bild: Henrik Jochum)

RORSCHACH. Die bei der Rorschacher Bau und Stadtentwicklung aufliegenden Pläne zeigen, dass der Rorschacher Coop in vielen Bereichen renoviert wird. Neben der Wiedererschliessung der Tiefgarage soll auf der Südseite ein Anbau errichtet werden. Dieser wird zum einen für die Mitarbeiter einen Aufenthalts- und Sitzungsraum, zum anderen Kühlräume für Milchprodukte, Früchte und Gemüse enthalten. 23 Parkplätze werden in der Tiefgarage für die Mieter des Hochhauses bereitgestellt. Im Untergeschoss wird das Lager um eine Seewassernutzungsanlage erweitert. Weiterhin wird die bestehende Parkfläche auf der Südseite des Gebäudes vergrössert. Ein direkter Zugang zu den Verkaufsflächen vom Parkplatz wird damit möglich sein.

Rollbänder statt Rolltreppe

Um den Zugang zum Obergeschoss zu vereinfachen, werden Erdgeschoss und erster Stock mittels zwei Rollbändern verbunden. Zusätzlich wird auch die bestehende Rolltreppe in ein Rollband umgewandelt. Neuerdings werden die Kassen im Obergeschoss sein. Der dadurch freigewordene Raum wird mit einer Coop-Vitality-Apotheke gefüllt, die das Sortiment ergänzen soll. Nach den Plänen wird der Supermarkt sich neu ausschliesslich auf der oberen Etage befinden.

Nach der Modernisierung wird es mehr Eingänge geben. Durch einen mittigen Eingang auf der Nordseite soll es möglich sein, direkt entweder in den Supermarkt oder in das Restaurant zu gehen. Ein neuer Haupteingang wird auf der West-Seite, Richtung Migros, geöffnet.

Eine allgemeine Aufwertung

Das Gewand des Coop wird durch eine Aluminiumfassade aktualisiert. Die neue Fassadengestaltung wird sich um das gesamte Gebäude ziehen. Unter der neu hinterlüfteten Oberfläche soll die Gebäudehülle, da wo es nötig ist, energetisch verbessert werden.

Im Erdgeschoss werden die bestehenden Glaswände erneuert. Die Technikzentrale wird auf das Dach des Obergeschosses und des neuen Anbaus verschoben. Dies ermöglicht eine effizientere Energienutzung.

Umgebungsverschönerung

Die Belege um das Gebäude werden neu gestaltet. So soll eine Aufwertung der Eingangs-, Aussen-, und Schaufensterbereiche erreicht werden. Ausserdem sollen im Schatten des herausragenden Baukörpers weitere gedeckte Sitzplätze für das Restaurant möglich sein.

Die Modernisierung wurde geplant von den beiden Architekten Monika Fürer und David Gastrau des FG Architekturbüros aus Gossau. Die Bauleitung wird die ATM3 AG aus Grabs führen. Voraussichtlicher Umbaubeginn ist im Frühjahr 2017.