Rorschach investiert 300 Millionen in die Zukunft

rorschach. «Die raschen Veränderungen im Stadtbild werden uns alle fordern. Wo ein Stück Rorschach entsteht, werden einige ein Stück bisheriges Rorschach vermissen. Das ist der Preis der Stadterneuerung», sagte Stadtpräsident Thomas Müller vor über 200 Personen am Stadtapéro.

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rorschach. «Die raschen Veränderungen im Stadtbild werden uns alle fordern. Wo ein Stück Rorschach entsteht, werden einige ein Stück bisheriges Rorschach vermissen. Das ist der Preis der Stadterneuerung», sagte Stadtpräsident Thomas Müller vor über 200 Personen am Stadtapéro. Mit der Überbauung am Trischliplatz, wo im November 2011 die Migros und die Parkgarage eröffnet und 2012 52 Wohnungen bezogen werden, den drei Hochhäusern im Stadtwald, der Sanierung des Hochhauses Thurgauerstrasse 33 und

dem Bau der neuen Raiffeisenbank wird die Stadt in den nächsten Jahren eine einzige grosse Baustelle sein. Der Stadtpräsident orientierte zusammen mit Eigentümern, Bauherrschaften und Architekten über die Baustellen und Projekte. Dieses Jahr noch soll mit der Erstellung der ersten «Würth»-Etappe am Seeufer begonnen werden. Für 2011 ist das Baugesuch «Löwengarten» zu erwarten und im gleichen Jahr der Kredit für den Lift beim Hauptbahnhof zu sprechen.

«Der Stadtrat befindet sich auf dem richtigen Weg», zeigten sich die Anwesenden überzeugt. Und der Stadtpräsident erhielt für die Zusicherung, die Stadt weiterhin von Bordellen freizuhalten, grossen Applaus. Nur mit der Aussenansicht des Bankgebäudes konnte sich ein Votant nicht anfreunden. Mit Unmut wurde reagiert, als Besitzer Gottlieb Kündig, auf die Zukunft des «Ankers» angesprochen antwortete, die Zeit sei noch nicht reif, zumal auch die Umgebungssituation nicht stimme. (pb.)