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RORSCHACH: In der Region verderben die Köche den Brei nicht

In der weiteren Region Rorschach lässt sich gut essen. Nicht weniger als 13 Restaurants finden Erwähnung im Gault Millau 2017. Gar Punktezuwachs haben die «Villa am See» in Goldach und das «Landhaus» in Rheineck erhalten.
Rudolf Hirtl
Gottfried Tatzl in der neuerlich mit 14 Punkten ausgezeichneten «Stadthof»-Küche. (Bild: Rudolf Hirtl)

Gottfried Tatzl in der neuerlich mit 14 Punkten ausgezeichneten «Stadthof»-Küche. (Bild: Rudolf Hirtl)

In Rorschach lebende Feinschmecker müssen nicht weit laufen, um nach Einschätzung des Gault Millau ausgezeichnet essen zu können. Im «Stadthof» etwa, wo laut Gourmetführer der kreative Chefkoch Gottfried Tatzl für phantasievolle kulinarische Genüsse sorgt. Während der eine oder andere Spitzenkoch in der Region Rorschach nicht sonderlich erpicht ist, überhaupt im Gault Millau Aufnahme zu finden, so gibt der seit sechs Jahren in Rorschach tätige Steirer zu, dass er der Veröffentlichung des neuen Gastroführers doch mit einem gewissen Kribbeln entgegengesehen hat. «Ich bin am Montagvormittag in den <Rheinpark> gefahren, um in der Buchhandlung den Gault Millau zu kaufen. Aber ich musste dann noch etwas warten, weil das Buch erst ab 12 Uhr verkauft werden durfte», sagt Tatzl lachend. Mit der Bewertung und den 14 Punkten ist er zufrieden, auch wenn der «Stadthof» einmal mehr als «nüchtern-zweckmässiges Restaurant» bezeichnet wird. «Meiner Meinung nach müssten Geschmack und Qualität des Essens entscheidend sein und nicht der ganze Firlefanz rundherum», sagt er und spricht damit vermutlich einigen Köchen aus der Seele. Diese hohe Qualität zu bieten, sei nun noch wichtiger, denn erfahrungsgemäss würden nach Veröffentlichung des Gault Millau viele neue Gäste in den «Stadthof» kommen. «Das ist aber kein Problem, denn die gute Bewertung ist immer wieder auch ein Ansporn, sich noch zu verbessern», so Tatzl.

«Villa am See» holt ihren verlorenen Punkt zurück

«Blitzsauber, urgemütlich, tadellos, gepflegte Gastlichkeit» heisst es unter anderem in der durchs Band guten Bewertung der Wirtschaft zum Löwen in Tübach. Da stellt sich die Frage, wieso der anonyme Testesser hartnäckig 14 Punkte vergibt, obwohl dort Jacques Neher zweifellos auf höherem Niveau kocht. Der Gewinner von «Mini Beiz, dini Beiz» sieht die Sache locker. «Ich bin zufrieden mit der Bewertung, auch wenn wir uns bei der Qualität sicher näher bei 15 Punkten bewegen. Wichtiger als die Punkte im Gault Millau sind für mich die Feedbacks der Gäste. Und diese sind sehr positiv, was uns über einen längeren Zeitraum bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

«Abgestraft» wurde vergangenes Jahr die «Villa am See» in Goldach. Der Testesser nörgelte sich durch die Bewertung; dies auf hohem Niveau bei 15 Punkten. Davon ist nun nichts mehr zu lesen. Peter Runges Küche wird durchs Band gelobt, erhält sogar den 2014 verlorenen Punkt zurück und glänzt wieder mit 16 Gault-Millau-Punkten. Aufsteiger der Region ist das Wirtepaar Gino Kobi und Ramona Eigenmann vom «Landhaus» in Rheineck mit neu 14 Punkten.

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