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RORSCHACH: Grosse Pläne fürs «Tschapaun»

Die Liegenschaft der ehemaligen Konditorei Tschapaun soll komplett saniert werden. Nach dem plötzlichen Aus der Rorschacher Konditorei hat der Eigentümer nun ein Projekt für das Gebäude vorliegen.
Jolanda Riedener
Bald soll nicht nur vor, sondern auch in der Liegenschaft an der Hauptstrasse 91 in Rorschach gebaut werden. (Bild: Jolanda Riedener)

Bald soll nicht nur vor, sondern auch in der Liegenschaft an der Hauptstrasse 91 in Rorschach gebaut werden. (Bild: Jolanda Riedener)

RORSCHACH. Lange war es ruhig ums ehemalige Traditionscafé Tschapaun. Nun soll das Gebäude an der Hauptstrasse 91 komplett saniert und um ein Stockwerk erhöht werden. In zwei Wochen will Gottlieb Kündig, Bauherr und Eigentümer, die Baueingabe einreichen.

Ein Blick ins Schaufenster zeigte bis vor kurzem noch Dekoration und Modelltorten. Dies, obwohl die Geschäftsführung des Café Tschapaun vor dreieinhalb Jahren den Betrieb nach 73 Jahren von heute auf morgen eingestellt hatte, ohne seinen Vermieter zu informieren. Jetzt sind die Rollläden zu, Papier an der Glastüre verdeckt die Sicht ins Innere: «Gartencafé und Sommerterrasse», steht noch auf der Türe geschrieben und erinnert an die ehemalige Konditorei.

In den dreieinhalb Jahren haben sich laut Gottlieb Kündig viele Interessenten gemeldet. «Ich wollte etwas realisieren, das zu Rorschach passt», sagt Kündig. Nun liege ein entsprechendes Projekt vor. Realisiert wird es vom Romanshorner Architekten Andreas Zech.

Nutzung als Café ist vorstellbar

Seit 60 Jahren ist das Gebäude laut Kündig nicht mehr renoviert worden. Bereits vor der Tschapaun-Ära sei dort eine Bäckerei eingemietet gewesen. «Ausserdem bedeute Tschapaun auf romanisch <Haus des Brotes>», bemerkt Kündig: «Wir wollen an der Geschichte anknüpfen und neue Akzente setzen.» Wie genau das ehemalige Café genutzt wird, ist noch nicht klar. Man könne sich aber eine ähnliche Nutzung durchaus vorstellen. Auch eine interessierte Gastronomin wäre bereits vorhanden. Ob das ehemalige Ladenlokal im Erdgeschoss und das Café im ersten Stock zusammen oder separat betrieben werden, sei zu diesem Zeitpunkt noch offen.

Neben den ehemaligen Gewerbeflächen werden auch die Wohnungen im zweiten und dritten Stock renoviert. «Die Fassade Richtung Hauptstrasse wird komplett renoviert und das Gebäude erhält ein zusätzliches Stockwerk», sagt Architekt Andreas Zech. Es soll damit gleich hoch wie die anschliessende Liegenschaft, in der sich der Spielwarenladen Zubi befindet, werden. Wie das zusätzliche Stockwerk genutzt wird, sei noch unklar. Ateliers oder eine Wohnung seien Optionen. Ein besonderes Augenmerk gelte dem geplanten Eingang zum Gebäude via Trischliplatz. Hier soll laut Zech ein offener Zugang vom neu gestalteten Trischliplatz her ins Gebäude einladen.

Wie schnell das Projekt realisiert werden kann, hängt nun von eingehenden Einsprachen ab. Das Ziel sei es, so bald als möglich mit dem Umbau zu beginnen. «Der Startschuss ist gefallen», sagt Kündigs Ehefrau.

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