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RORSCHACH: Den Kindern gehört der Platz

Der neue Begegnungs- und Spielplatz Trischliplatz hat am Samstagmorgen viele Leute angezogen. Und viele Kinder, die den Platz sofort in Beschlag nahmen.
Res Lerch
Am Samstag ist der neue Trischliplatz eingeweiht worden. Den Kindern zumindest gefällt er. (Bild: Res Lerch)

Am Samstag ist der neue Trischliplatz eingeweiht worden. Den Kindern zumindest gefällt er. (Bild: Res Lerch)

Rorschach hat seit dem Samstagmorgen einen neuen Begegnungs- und Spielplatz auf dem Trischliplatz. Und das, obwohl er noch nicht fertiggestellt ist. Die Bepflanzung erfolgt im Frühjahr wie auch der Einbau der Sitzbänke. So soll einst ein Tulpenbaum Schatten spenden. Ebenso wird das Wasserspiel dann diese Ecke zusätzlich beleben.

Rorschacher sollen Platz mitgestalten

Stadtpräsident Thomas Müller freute sich, mit der Realisierung dieses Platzes einen Bürgerauftrag erfüllt zu haben, wie er anlässlich der Einweihung sagte. Entstanden sei ein lebendiger Ort, der über die kommenden vier Jahreszeiten fertig gestaltet wird. Interessierte sind eingeladen mitzuwirken.

Die Gestaltung des Platzes hatte zu Kritik geführt (siehe «Tagblatt» vom 3. November). Die Spielgeräte und Farbtupfer fehlten, der Platz sei für Kinder ungeeignet, hiess es von Seiten mehrerer Bewohner in den so­zialen Netzwerken. Die Stadt entgegnete, die ortsbaulichen Grundlagen hätten sich seit 2012 – seit die Gruppe Spielplätze einen Antrag gestellt hatte – verändert. Aus Platzgründen sei mittlerweile die Erstellung eines Spielplatzes im eigentlichen Sinne nicht mehr möglich.

In einem Faltblatt, das am Samstag verteilt wurde, schreibt die Stadt nun, die Bespielung des Platzes solle primär durch temporäre Aktionen geschehen. So gebe es eine Seilverspannung, die als Aufhängevorrichtung dienen könne. Sandsteinplatten regten zudem zum Bespielen mit Glasmurmeln an. Die geplante Spielkiste und das Spielen auf dem Trischliplatz würden auch in Zusammenarbeit mit dem Spielwarengeschäft Zubi, dem angrenzenden Kiosk sowie weiteren Partnern weiterentwickelt.

Das schönste Feedback haben die Planer und Behörden am vergangenen Samstag von den Kindern selber erhalten. Diese haben mit ihrer Kreativität gezeigt, was sie selber unter einem Spielplatz verstehen: Wasser, Ballone, Seifenblasen, das «Chügelispiel» oder einfach das Rum­toben waren am Samstagmorgen die Garanten für zufriedene ­Kinder.

Res Lerch

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