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RORSCHACH: Am See geht Angst über Schliessung des Spitals Rorschach um

Die Geschäftsleitung des Kantonsspitals St. Gallen muss die Leistungsangebote an allen Standorten der Gruppe überprüfen. Intern kommunizierte "tiefgreifende Veränderungen" lassen Ängste über eine Schliessung aufkommen.
Rudolf Hirtl
Spital Rorschach (Bild: Rudolf Hirtl)

Spital Rorschach (Bild: Rudolf Hirtl)

Tausende gingen vor 20 Jahren auf die Strasse, um gegen die Schliessung des Spitals Rorschach zu demonstrieren. Und dies erfolgreich. Aber auch wenn das Parlament damals aufgrund der heftigen Reaktionen in der Bevölkerung dem Ansinnen der Kantonsregierung nicht folgte, die Angst, dass das Spital Rorschach früher oder später geschlossen wird, lodert seit jeher unterschwellig in den Köpfen weiter.

Nun bekommt sie frische Nahrung. Gemäss Mitarbeitern des hiesigen Spitals, die nicht genannt werden wollen, hat die Geschäftsleitung intern «tiefgreifende Veränderungen» angekündigt. Kein Wunder also, dass dies Ängste über eine allfällige Schliessung neu aufflammen lässt.

Ergebnisse werden im Herbst kommuniziert

Und was sagt die Geschäftsleitung des Kantonsspitals zu den Mutmassungen? «Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ändern und verschärfen sich laufend. Dies führt dazu, dass sich die ohnehin schon angespannte finanzielle Situation für die Spitäler weiter verschärft», so Philipp Lutz, Mediensprecher des Kantonsspitals St.Gallen. Der Verwaltungsrat habe den CEOs aller öffentlichen St.Galler Spitäler, und somit auch der Geschäftsleitung des Kantonsspitals mit den Standorten St.Gallen, Rorschach und Flawil, im Herbst 2017 den Auftrag erteilt, nebst der möglichst raschen Umsetzung der bereits verabschiedeten Gruppenstrategie 2016 und den dazugehörigen Schwerpunktbildungen auch die Leistungsangebote an allen Standorten der Gruppe zu überprüfen.

«Es sollen Vorschläge zu Handen von Verwaltungsrat und Regierung erarbeitet werden, welche Optionen es aus Sicht der Spitäler unter den aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen für die St.Galler Spitäler gibt», sagt Lutz. Erste Resultate dieses Strategieprozesses würden voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres vorliegen. Die Ergebnisse werden laut des Mediensprechers im engen Dialog mit der Regierung zu beurteilen sein, bevor es in eine allfällige Detailplanung geht. Und was wird das für Auswirkungen für Rorschach haben? «Dazu können wir derzeit noch nichts Verbindliches sagen. Weder zum Standort Rorschach, noch generell». Zur Frage, ob im schlimmsten Fall auch eine Schliessung des Spitals Rorschach möglich ist, sagt Philipp Lutz. «Unserer Stellungnahme gibt es nichts hinzuzufügen. Wir bitten um Verständnis, dass wir dem laufenden Strategieprozess nicht vorgreifen können, noch bevor erste Ergebnisse überhaupt vorliegen und allenfalls weiterverfolgt werden. Zu Mutmassungen äussern wir uns nicht.»

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