Robust und rasch wachsend

Im Rahmen des Projekts «Ökologische Vernetzung» wurden drei Kopfweiden gepflanzt. Das Wittenbacher Wappen-Wahrzeichen erhält damit Zuwachs.

Rudolf Käser
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Weiden gepflanzt: Kräftig Hand angelegt hat auch Gemeindepräsident Albert Etter. (Bild: Rudolf Käser)

Weiden gepflanzt: Kräftig Hand angelegt hat auch Gemeindepräsident Albert Etter. (Bild: Rudolf Käser)

wittenbach. Drei Kopfweiden prägen das Wittenbacher Gemeindewappen. Im Dorf gibt es mehre Orte, in welchen seit jeher Kopfweiden gedeihen. Am Samstag nun wurden weitere beim Feuerwehrweiher Neuhaus am Hüsliweg gepflanzt. «Wir pflanzen die Kopfweiden hier am Feuerwehrweiher auch als Beitrag zum Projekt ökologische Vernetzung», erklärte Walter Keller, Mitglied der Arbeitsgruppe «Ökologische Vernetzung». Die Kopfweide sei überaus robust und der rasche Wuchs sei garantiert, versicherte er.

Trinken vom Weidenblatt

Von Korbflechtern werde die Kopfweide nur noch selten benutzt. In Wittenbach gebe es noch einen aktiven Korbflechter: Ursus Ritter, erklärte Gemeindepräsident Albert Etter.

Nach der Pflanzung der Kopfweiden ergänzte Albert Etter: «Das Gemeinde-Logo zeigt ein Weidenblatt von den Kopfweiden. Dazu gebe es einen Trinkspruch: Besser von einer Fliege trinken als von einem Weidenblatt, denn dieses fällt ins Wasser, jene ins Bier oder in den Wein.

Aber mit Blick auf den sauberen Feuerwehrweiher und die strengen Promille-Werte trinken wir doch lieber oder besser vom Weidenblatt.»

Pflanzen und putzen

Der Feuerwehrverein Wittenbach nutzte den Anlass, um nicht nur bei der Pflanzung der Weiden zu helfen. Er packte gleichzeitig die Gelegenheit beim Schopf, um den längst für Feuerwehrzwecke nicht mehr genutzten, aber idyllisch gelegenen Feuerwehrweiher gründlich zu reinigen.

«Das machen wir jedes Jahr, wie wir auch jedes Jahr am Weiher ein Vereins-Grillfest organisieren», sagt Vereinspräsident Urs Höltschi.

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