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Riethüsli reicht Tunnel-Petition ein

ST.GALLEN. Etwas mehr als ein Jahr nach der Lancierung hat der Quartierverein Riethüsli dem St. Galler Stadtrat eine Petition für den Bau eines Autotunnels zwischen Riethüsli und A1 übergeben. 2150 Personen haben das Anliegen unterschrieben.
Odilia Hiller
Vor dem Rathaus: Vorstandsmitglieder des Quartiervereins Riethüsli. (Bild: Odilia Hiller)

Vor dem Rathaus: Vorstandsmitglieder des Quartiervereins Riethüsli. (Bild: Odilia Hiller)

Das Riethüsli setzt ein weiteres Zeichen gegen die 13 000 Fahrzeuge, die sich täglich via Teufener Strasse durch das Quartier wälzen. Gestern haben Vorstandsmitglieder des Quartiervereins (QV), angeführt vom Vereinspräsidenten Hannes Kundert, im St. Galler Rathaus eine Petition mit 2150 Unterschriften abgeliefert. Die Petitionäre fordern den Bau eines Strassentunnels, der das verkehrsgeplagte Quartier entlasten soll.

Die Idee, ursprünglich lanciert vom Teufner Mathias Schreier, sieht den Neubau eines unterirdischen Tunnels zwischen Stadtgrenze (Liebegg) und A1-Autobahnanschluss vor. Auf diese Weise soll der Durchgangsverkehr ins und aus dem Appenzellerland von der Teufener Strasse und dem Riethüsli weggeholt und direkt zwischen Autobahn und Ausfallstrasse hin- und zurückgeschleust werden. Die Kosten für ein solches Projekt werden je nach Quelle auf 125 bis 300 Millionen Franken geschätzt.

Vereinspräsident Kundert möchte das mit der Petition beworbene Projekt losgelöst von den Tunnelplänen der Appenzeller Bahnen für die künftige Durchmesserlinie Appenzell–St. Gallen–Trogen verstanden wissen. «Eine unterirdische Verbindung zwischen Autobahnanschluss – ob nun Südspange oder Kreuzbleiche – und der Liebegg würde nicht nur das Riethüsli entlasten, sondern auch andere Quartiere wie St. Georgen oder Tschudiwies», sagt der QV-Präsident.

Über den Rücklauf der Petitionsbögen sagt Kundert, er hätte nach dem anfänglich überwältigenden Interesse noch mehr Unterschriften erwartet. «Dennoch bin ich zuversichtlich, dass die Stadt uns unterstützen wird.» Schliesslich gehe es vor allem darum, dass diese ihre Interessen gegenüber dem Kanton geltend mache. Bei Stadt und Kanton hielt man den Vorschlag eines Entlastungstunnels bis jetzt für schwer realisierbar bis «völlig unrealistisch» (Tagblatt vom 6.10.2010). Einzig der Teufner Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen.

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