Riesenkürbis dank Prachtsommer

Nach dem Rekordsommer bricht die Erntezeit an. Im Schrebergarten des Ehepaars Kümin wächst seit dem vergangenen Frühling ein Kürbis vor sich hin. Obwohl dieser noch nicht reif ist, dürfte er inzwischen über 100 Kilo schwer sein.

Selina Schmid
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Einen derart grossen Kürbis hatte das Ehepaar Kümin noch nie im Garten. (Bild: Selina Schmid)

Einen derart grossen Kürbis hatte das Ehepaar Kümin noch nie im Garten. (Bild: Selina Schmid)

RORSCHACH. Für viele Pflanzen war der heisse Sommer nicht besonders bekömmlich. Anders für die Kürbisse des Ehepaars Kümin. Diesen Herbst werden sie in ihrem Schrebergarten in Rorschach einige besonders grosse Kürbisse ernten können. Einer davon sticht ins Auge. «Ich schätze sein Gewicht auf über 100 Kilo», sagt Caridade Kümin. Und er werde noch weiter wachsen, denn noch ist er nicht reif. Dass er so gross ist, kann sich Caridade Kümin nicht erklären. Sie und Ehemann Werner haben dieses Jahr alles genau gleich gemacht wie in den vergangenen Jahren: Sie verwenden keinen Kunstdünger, betreuen aber den Boden im Winter mit Kalk und mischen Kompost unter die Erde. Und manchmal gibt es als Mineralienzusatz gemahlene Pferde- und Kuhhufe. Als es wochenlang warm und trocken war, achteten sie darauf, dass die Pflanzen genug Wasser hatten. «Es ist erstaunlich, was die Natur vollbringen kann», sagt Werner Kümin. Der Halter des Guinness Buch Weltrekordes für den schwersten Kürbis der Welt hält im Übrigen ein Schweizer. Beni Meier aus dem Zürcher Oberland gewann im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal die Kürbis-Europameisterschaft in Ludwigsburg, Deutschland. Sein Riesenkürbis brach mit 1054 Kilo und fast sechs Metern Umfang als erster überhaupt die 1000-Kilo Marke. Essbar war dieser allerdings nicht mehr, denn er bestand zu einem grossen Teil aus Wasser.