RHEINECK: Zollbrücke drei Wochen gesperrt

Die Brücke, die Rheineck mit seinem Vorarlberger Nachbarort Gaissau verbindet, wird ab 3. Juli für drei Wochen gesperrt. Dies dürfte die Zollübergänge St. Margrethen und Lustenau zusätzlich belasten.

Drucken
Teilen
Die Zollbrücke zwischen Rheineck und Gaissau (im Vordergrund) wird für drei Wochen gesperrt, die Brücke für den Langsamverkehr bleibt zugänglich. (Bild: Marcel Muttner)

Die Zollbrücke zwischen Rheineck und Gaissau (im Vordergrund) wird für drei Wochen gesperrt, die Brücke für den Langsamverkehr bleibt zugänglich. (Bild: Marcel Muttner)

Der kleine Grenzverkehr ins nahe Vorarlberg ist rege. Friseur, Jausenstand, Konsum und Restaurants werden gerne und häufig besucht. Umgekehrt sind viele Fahrzeuge mit Vorarlberger Kennzeichen bei Geschäften in Rheineck und Buriet auszumachen. Und nicht wenige österreichische Mitarbeiter von Stadler Rail in Altenrhein benutzen den Zollübergang Rheineck bei ihrem täglichen Arbeitsweg. Damit ist Anfang Juli für mindestens drei Wochen Schluss. Die Brücke zwischen Rheineck und Gaissau muss aufgrund des schlechten Zustands des Belags sowie der Fahrbahnübergänge dringend ­saniert werden. Um eine gute ­Instandsetzung zu gewährleisten, wird die Brücke laut Mitteilung der Staatskanzlei St. Gallen ab Montag, 3. Juli, ab 7 Uhr für voraussichtlich für drei Wochen gesperrt.

Die Brücke Rheineck–Gaiss­au wurde im Jahr 1995 teilweise instand gesetzt und teilweise neu erstellt. Der Asphaltbelag auf der Brücke sowie im Einlenkerbereich befindet sich in einem schlechten Zustand und soll ersetzt werden. Zudem hat der Fahrbahnübergang seine Lebensdauer erreicht und muss ersetzt werden. Bei dieser Brücke handelt es sich um eine Grenzbrücke im Zuständigkeitsbereich des Kantons St. Gallen und des Landes Vorarlberg. Die Belagserneuerung wird vom Kanton St. Gallen in enger Abstimmung mit dem Land Vorarlberg durchgeführt.

Totalsperre während mindestens drei Wochen

Die Arbeiten ab 3. Juli erfordern eine Totalsperre. Der Langsamverkehr wird während der Bauarbeiten über die Bahnhofsunterführung Rheineck respektive die Unterführung Ruderbach umgeleitet. Der Fussgängeraufgang vom Rheinecker Strandweg wird während der gesamten Bauzeit gesperrt. Der motorisierte Verkehr wird über Höchst umgeleitet. Die Dauer der Sperre beträgt voraussichtlich drei Wochen und endet am 21. Juli. Bei schlechtem Wetter kann sich die Fertigstellung verschieben und die Bauzeit verlängern. Der Kanton St. Gallen und das Land Vorarlberg seien bemüht, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten und danken den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis. (rtl/pd)

Aktuelle Nachrichten