Rheineck will Weiergasse ans Altstadtbild anpassen

Die Weiergasse in Rheineck steht vor einer Neugestaltung. Gegen die Sanierung sind keine Einsprachen eingegangen.

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RHEINECK. Im Hinblick auf die in Rheineck geplante Überbauung im Weyer müssen Leitungen in der Weiergasse, zum Teil auch in der Löntschgasse und im Waisenhausweg, erneuert werden. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten soll die Gestaltung der Weier-/Löntschgasse an die Gestaltung des öffentlichen Raumes in der Altstadt angepasst werden, damit ein ganzheitliches Altstadtbild erreicht werden kann.

Der Stadtrat Rheineck hat im Juni, nach der Vorprüfung des Kantons, das in Anlehnung an das Prüfungsergebnis bereinigte Ausführungsprojekt genehmigt. Das Strassenprojekt wurde in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Juli öffentlich aufgelegt, und die direkt anliegenden Grundeigentümer wurden persönlich informiert. Wie der Stadtrat nun mitteilt, sind während der Auflagezeit keine Einsprachen gegen das Projekt eingegangen. Somit kann nach Abschluss der Bauarbeiten der Überbauung im Weyer mit der Sanierung und Aufwertung begonnen werden.

Kanalisation überlastet

Weiter informiert der Stadtrat über das weitere Vorgehen bezüglich Regenüberlauf Freibach-Rorschach. Starke Regenfälle führen in der Kanalisation in der Buhofstrasse regelmässig zu Rückstauungen in den anstossenden Liegenschaften. Die Mischwasserkanalisation der Buhofstrasse fliesst in das Regenbecken Freibach. Unterhalb der Rorschacherstrasse befindet sich ein Regenüberlauf, der bei intensiven Niederschlägen Wasser in den Freibach leitet und somit die Kanalisation vor der Überbelastung schützen soll.

Sobald der Freibach eine erhöhte Wasserführung aufweist, ist diese Entlastung beeinträchtigt und die Kanalisation kann nur teilweise oder im Extremfall gar nicht entlasten. Dieses Problem konnte trotz der Sanierung der Kanalisation in der Buhofstrasse nicht behoben werden. Die voraussichtliche Entwässerung der künftigen Liegenschaften Stapfenwis in die Kanalisation Buhofstrasse wird die Rückstaugefahr bei hohem Wasserstand im Freibach zusätzlich verschärfen.

Stadtrat erteilt Auftrag

Die Rückstaugefahr muss durch bauliche Massnahmen reduziert werden. Mit einem Ingenieurbüro sowie einem Vertreter des Abwasserverbandes (AVA) wurde die Problematik diskutiert. Als Lösungsansätze wurden verschiedene Varianten in Aussicht gestellt. Der Stadtrat hat sich nun einstimmig dafür ausgesprochen, das Ingenieurbüro Wälli AG zu beauftragen, die Lösungsvarianten zu prüfen und einen Vorschlag samt Kostenschätzung zu erarbeiten. (sk/vsc)

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