RHEINECK: Der Betreibungsdienst zieht um

Der mit der Gemeinde Thal gemeinsam geführte Betreibungsdienst ist als einzige Zweigstelle der Stadt Rheineck nicht im Rathaus untergebracht. Im Sommer steht ein Umzug an.

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Der bisherige Materialraum im Erdgeschoss des Rheinecker Rathauses wird in ein Büro ausgebaut und mit dem nebenliegenden Büro zusammengeführt. (Bild: sk)

Der bisherige Materialraum im Erdgeschoss des Rheinecker Rathauses wird in ein Büro ausgebaut und mit dem nebenliegenden Büro zusammengeführt. (Bild: sk)

Im Zuge der Bauentwicklung auf dem ehemaligen SBB-Areal entlang der Bahnhofstrasse (Neu­-bau Bushof und Coop) wurde die bereits bestehende Glassam­melstelle an das nördliche Ende der Gesamtanlage umplatziert. Gegen die formell rechtskräftig bewilligte Sammelstelle ging im Jahr 2013 beim Stadtrat eine öffentlich-rechtliche Immissionsklage ein. Der Stadtrat erachtete den Standort der Glassammelstelle an diesem Ort, gelegen in der Wohn-/Gewerbezone, in unmittelbarer Nähe zum Bahngleis, jedoch als zonenkonform und zulässig und lehnte Lärmschutzmassnahmen ab. Auch die kantonale Aufsichtsbehörde lehnte Lärmmassnahmen ab. Das Verwaltungsgericht, als letzte kantonale Instanz, stützte jedoch die eingegangene Beschwerde. Das Verwaltungsgericht wies das Geschäft zur Neubeurteilung an die Stadt zurück.

Ein bereits vorgängig von der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebenes Lärmgutachten zeigte verschiedene Varianten für eine Lärmreduktion auf. Der Stadtrat befürwortete eine minimale Umplatzierung der Sammelbehälter und den Bau einer kostenbewussten Lärmschutzwand. Die Umsetzung der Lärmschutzmassnahmen wird nun an die Hand genommen.

Umbauarbeiten im Rathaus

Der mit der Gemeinde Thal geführte Betreibungsdienst ist als einziger Verwaltungszweig im Mehrzweckge­bäude an der Bahnhofstrasse 14 untergebracht. Im Interesse einer besseren Team-Einbindung und einer Konzentration sämtlicher Verwaltungsabteilungen im Rathaus wird der Mate­rialraum im Erdgeschoss in ein Büro ausgebaut und mit dem nebenliegenden Büro zusammengeführt werden. Die Umbauarbeiten haben im Mai begonnen. Der Umzug wird Ende Juni oder Anfang Juli sein, das genaue Datum wird kommuniziert. Während des Umzuges wird der Betreibungsdienst geschlossen sein.

Das denkmalgeschützte Haus an der Asylstrasse 29 liegt direkt in der Kurve der Asylstrasse. Ein- und Ausfahrten sind wegen der Unübersichtlichkeit gefährlich und bergen ein grosses Sicherheitsrisiko; auch für die Verkehrsteilnehmer ist die S-Kurve sehr unübersichtlich und birgt ein hohes Unfallrisiko. Eine Geschwindigkeitsanpassung auf der gesamten Strasse ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht angezeigt, und die Wirkung von Spiegeln dürfte begrenzt sein. Hingegen könnte mit einem Vertikalversatz (ähnlich wie auf der Thalerstrasse), die zu Recht von Anwohnern gewünschte Beruhigung vor und in der Kurve erreicht werden. Der Stadtrat hat das Sicherheitsrisiko ebenfalls erkannt und die verantwortlichen Stellen beauftragt, den Bau eines Vertikalversatzes zu prüfen und falls möglich umzusetzen.

Rheineck bietet E-Rechnungen an

Der Stadtrat Rheineck hat beschlossen, das digitale Dienstleistungsangebot auszubauen und neu E-Rechnungen anzubieten. E-Rechnungen empfängt man dort, wo man sie bezahlt – direkt im eigenen E-Banking-Portal. Die Vorteile für die Kunden sind gross. So entfällt das Abtippen der Referenznummer, Kontoinformationen, Rechnungen können direkt digital abgelegt werden und die Bezahlung kann mit wenigen Mausklicks ausgelöst werden. Papierrechnungen entfallen nicht. E-Rechnungen erhalten nur Kunden, die dies im eigenen E-Banking anmelden. Sobald eine Person eine Rechnung der Stadt Rheineck im E-Banking eingibt erscheint dort eine Meldung, dass Rechnungen der Stadt Rheineck als E-Rechnungen bestellt werden können. Die E-Rechnungen werden noch diesen Sommer eingeführt. (Sk)

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