RHEINECK: Blick übers Städtli schweifen lassen

Der Verkehrsverein Rheineck lud am Samstag zum «Tag der offenen Türme im Städtli». Die Chance wurde rege genutzt, Rheineck für einmal von oben zu betrachten. Oft gab es einige Stufen zu bewältigen.

Andrea Eugster-Benz
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Interessierte und beeindruckte Besucher auf dem «Löwenhof»-Turm. (Bild: Andrea Eugster-Benz)

Interessierte und beeindruckte Besucher auf dem «Löwenhof»-Turm. (Bild: Andrea Eugster-Benz)

Andrea Eugster-Benz

redaktionot@tagblatt.ch

Immer wieder lädt der Verkehrsverein Rheineck zu interessanten Anlässen ins Städtli. Dabei stehen jeweils die vielen Sehenswürdigkeiten im Fokus. Am vergangenen Samstag galt die ganze Aufmerksamkeit den Türmen. Und von ihnen hat Rheineck viele zu bieten. Wovon die beiden Kirchtürme, die Türme beim Oberstufenschulhaus, beim «Löwenhof» und bei der Schlössli-Therapie vier Stunden lang zur Besichtigung offen standen.

Katharina Linsi, Präsidentin des Verkehrsvereins Rheineck, war sichtlich erfreut über das grosse Interesse. Bereits bei der Öffnung um elf Uhr morgens warteten schon rund 90 Personen beim alten Feuerwehrdepot, dem Ausgangspunkt, darauf, ihre Teilnahme-Karten in Empfang zu nehmen. Sukzessive gesellten sich im Laufe des frühen Nachmittags immer mehr Besucherinnen und Besucher dazu. Die Exkursion durfte individuell in Angriff genommen werden. Nach jedem absolvierten Turm erhielt die Karte einen Stempel und bei deren Vollständigkeit winkte eine süsse Überraschung.

Mit einem prachtvollen Ausblick belohnt

Um die schönsten und höchsten Aussichtspunkte von Rheineck zu erreichen, galt es vorerst einige oftmals steil nach oben führende Stufen zu bewältigen. Oben angekommen erwarteten ein prachtvoller Ausblick über Rhein­eck und motivierte Turmwartinnen und Turmwarte die Gäste. Fachkundig lieferten sie viel Wissenswertes über die einzelnen Bauten. So zum Beispiel, dass der Urbau der evangelischen Kirche wohl vor 1276 erfolgte und sie ursprünglich beiden Konfessionen zur Verfügung stand. Oder aber, dass die in den Jahren 1932/1933 erbaute katholische Kirche damals als modernster Kirchenbau der Schweiz galt.

Nach beendetem Rundgang, der auch einiges an Kondition ­abverlangte, lud die eigens ein­gerichtete Festwirtschaft beim ­alten Feuerwehrdepot als krönender Abschluss zum gemütlichen Verweilen ein.