Rettung für den «Anker» in Sicht?

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Nach sieben Jahren ist Schluss. Eva Maron verlässt die Wunderbar in Arbon. Die Gründerin der beliebten Bar braucht ein neues Projekt. Sie möge nicht jeden Tag aufstehen mit dem Ziel, Cappuccino zu machen, sagt Maron im Interview mit der «Thurgauer Zeitung». In der Wunderbar bleibt alles beim Alten, sie wird von Marons Geschäftspartnerin Simone Siegmann weitergeführt. Eva Maron hat für ihre Zukunft indes noch keinen Plan, könnte sich aber vorstellen, in der Hafenstadt zu wirken. «Mein Traum wäre es, ein Konzept für die Räume im ‹Anker› in Rorschach zu entwerfen», sagt sie. Es sei ihr ein Anliegen, die hiesige Hotellerie zu fördern. Dafür brauche es aber Zeit – für den «Anker» sowieso.

Mit seinen historischen Texten lässt der freie Publizist und Autor Peter Eggenberger längst vergangene Zeiten aufleben – auch im Tagblatt. Jetzt ist das zehnte Buch des Wolfhaldeners erschienen. «Vo gschiide ond tomme Lüüt» heisst das Wek mit 34 vergnüglichen Appenzeller Kurzgeschichten in urchigem Kurzenberger Dialekt. An der Buchpremiere vergangenen Sonntag in Wolfhalden hingen die Zuhörer an den Lippen des Autors, wenn er von Sorgen eines Störschneiders oder dem Galgenhumor von Verurteilten erzählte. (lim)