Rettung des Gymnasiums auf gutem Weg

THAL. Eltern von Maturandinnen und Maturanden wollen die angekündigte Schliessung des Gymnasiums Marienburg nicht einfach hinnehmen, sondern mit der Realisierung einer Betriebsgesellschaft (AG) den Fortbestand der weiterführenden Schule sicherstellen.

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Thal. Eltern von Maturandinnen und Maturanden wollen die angekündigte Schliessung des Gymnasiums Marienburg nicht einfach hinnehmen, sondern mit der Realisierung einer Betriebsgesellschaft (AG) den Fortbestand der weiterführenden Schule sicherstellen. Bei der «Vollversammlung» von gestern abend wurden dafür die ersten Nägel eingeschlagen. 150 Personen sind dem Aufruf gefolgt, haben Projektgruppen gebildet und nun bis 12. November Zeit, Business- und Finanzplan auf die Beine zu stellen.

Unternehmensberater Daniel Walker, Vater von zwei Maturandinnen, hat das Konzept ausgearbeitet. Er räumte bei seinen Ausführungen ein, dass der angepeilte Betrag von 2 Mio. Franken zwar hoch, aber für die langfristige Sicherung des Schulbetriebs nötig sei. Um von Stiftungsrat, Freundeskreis und Steuerungsausschuss grünes Licht für den angepeilten Neubeginn zu erhalten, müssen die Projektteams mit Hochdruck arbeiten. Für Samstag ist ein Workshop angesetzt, bei dem erste Resultate erzielt werden müssen. (rtl)

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