Rekordeinnahmen am Suppentag

Die Schweizer Tafel hat am Donnerstag in der Marktgasse 240 Liter Suppe geschöpft und über 13 000 Franken eingenommen – so viel wie noch nie.

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Bischof Markus Büchel, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und FCSG-Heimkehrer Tranquillo Barnetta: Sie alle schöpften am Donnerstag in der Marktgasse Kürbiscrèmesuppe für den guten Zweck. Und das mit Erfolg: An der 13. Durchführung des Suppentags kamen in der Stadt soviele Spendengelder zusammen wie noch nie: 13 189 Franken wurden gespendet. Mit 240 Litern haben Prominente aus der Region ausserdem 960 Portionen geschöpft. Auch das ist Rekord.

Susanne Lendenmann, Leiterin der Schweizer Tafel Region Ostschweiz, vermutet die Gründe für den Erfolg in den günstigen Rahmenbedingungen. «Zum erstenmal fiel der Suppentag aufs gleiche Datum wie die Sternenvernissage. Das hat uns sicher geholfen», sagt sie. Ein solcher Grossanlass locke viel mehr Leute an als der normale Abendverkauf. Ausserdem seien Passanten heute stärker für die Verschwendung von Lebensmitteln und Armut sensibilisiert als noch vor einigen Jahren.

Die Aktion in der Stadt St. Gallen war die dritterfolgreichste des schweizweit durchgeführten Suppentags. Nur zwei Standorte in Zürich – Sihlcity und Paradeplatz – haben noch mehr Spendengelder eingenommen als das Suppenzelt in der Marktgasse. «Wir können in der Region auf sehr verlässliche Partner und eine tolle Unterstützung zählen. Das bedeutet uns viel», sagt Lendenmann. (pd/ghi)