«Regioterre» startet ins zweite Jahr

Eine Gruppe von St. Gallerinnen und St. Gallern verpflichtete sich Anfang 2012, während eines Jahrs jede Woche eine Tasche mit Produkten aus der regionalen Landwirtschaft zu kaufen. Das Prinzip mit dem saisonalen «Gemüse-Abo» nennt sich Vertragslandwirtschaft.

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Eine Gruppe von St. Gallerinnen und St. Gallern verpflichtete sich Anfang 2012, während eines Jahrs jede Woche eine Tasche mit Produkten aus der regionalen Landwirtschaft zu kaufen. Das Prinzip mit dem saisonalen «Gemüse-Abo» nennt sich Vertragslandwirtschaft. Es fördert den Zusammenschluss von Produzenten und Konsumenten und nützt beiden Seiten. Möglich macht dies «Regioterre». Letzte Woche feierte der Verein mit einer Hauptversammlung sein einjähriges Bestehen.

Neues Co-Präsidium gewählt

«Unser erstes Vereinsjahr beurteile ich als sehr erfolgreich», sagt Pascal Kübli, der von Beginn weg als Co-Präsident von «Regioterre» tätig war. Anfangs ging man von 30 Mitgliedern aus, doch mittlerweile habe «Regioterre» über 60 Abonnentinnen und Abonnenten. Zusammen mit seiner Amtskollegin Regula Bendel ist Kübli am Freitag von seiner Funktion zurückgetreten. «Mir war es wichtig, mehr Zeit für eigene Projekte zu haben», sagt er. Mit Claudia Bühler und Daniel Zuberbühler wurden laut Kübli zwei erfahrene Mitglieder zu neuen Co-Präsidenten gewählt.

Beiträge für Umsteiger

An der Versammlung wurde zudem beschlossen, die Mitgliederbeiträge für einen Fonds zu verwenden. «Dieser unterstützt Landwirte, die ihren Betrieb auf die Produktion von Gemüse umstellen», sagt Pascal Kübli. Zudem veranstaltet «Regioterre» im Mai seine ersten grossen Werbeauftritte am Öko-Markt sowie am Sozial- und Umweltforum. (aru)

www.regioterre.ch

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