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REGION: Stickerei-Karten gehen weg wie frische Weggli

Pio Krapfs Glückwunschkarten mit echten St.Galler Stickereien kommen an. Die Papeterie Markwalder musste bereits am zweiten Tag Nachschub bestellen. Viele Kunden sind von den Stickereien berührt.
Pio Krapf im Markwalder mit «seinen» Stickerei-Karten. (Bild: Ralph Ribi)

Pio Krapf im Markwalder mit «seinen» Stickerei-Karten. (Bild: Ralph Ribi)

Damit hatte niemand gerechnet. «Wir wurden richtiggehend überrannt», sagt Sandra Lehner, Leiterin der Papeterie Markwalder beim Bahnhof St.Gallen. Der Grund: Viele Leute wollten in den letzten Tagen Pio Krapfs Stickerei-Karten kaufen. Nach jahrelanger Planung sind die Karten, die der 90-jährige Engelburger kreiert hat, in Geschäften in der Deutsch- und der Westschweiz sowie in Deutschland erhältlich. Hergestellt wurden sie vom grössten Schweizer Kartenproduzenten, dem ABC-Verlag (Ausgabe vom 27. Januar). Im Markwalder waren vergangenen Samstag gut 40 Stück im Laden. Bereits zwei Tage nach Erscheinen des Zeitungsartikels waren sie ausverkauft. Einige Kunden mussten auf später vertröstet werden.

Bei den Kunden kommen sofort Erinnerungen hoch

Gestern Mittwoch habe man zum Glück wieder genügend Nachschub erhalten, sagt Sandra Lehner. Sie hat selber auch Kundinnen und Kunden bedient, die die Stickerei-Karten kauften. Bei vielen seien sofort Erinnerungen hochgekommen. So habe eine Kundin von ihrem Vater erzählt, der einst in einer Stickereifabrik tätig war, eine andere davon, wie sie selber 47 Jahre bei der Bischoff Textil AG gearbeitet hatte. Andere wollten einfach nur die Stickereien berühren und konnten es kaum fassen, dass diese original sind und nicht gedruckt. Für Sandra Lehner, die selber schon seit 35 Jahren im Markwalder arbeitet, zeigt dies einmal mehr: «St.Galler Stickereien sind ein Thema, das die Leute immer noch berührt und begeistert.» Begeistert ist auch Pio Krapf, der das Design und die Stickereien für die Karten geliefert hat. «Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Start. Es ist für mich auch eine Bestätigung, dass die Karten etwas Spezielles sind.»

Corinne Allenspach

corinne.allenspach

@tagblatt.ch

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