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REGION: «Die Museumsnacht ist ein kultureller Mehrwert»

Richard Lehner zieht eine mehrheitlich positive Bilanz der diesjährigen «Langen Nacht der Museen». Der Mitinhaber der Agentur Nebelfrei über Herausforderungen und Chancen des grenzüberschreitenden Events.
Sandra Grünenfelder
Richard Lehner von der Agentur Nebelfrei freut sich über mehr regionale Besucher an der diesjährigen «Langen Nacht der Museen». Im nächsten Jahr gibt es dennoch Verbesserungspotenzial. (Bild: Sandra Grünenfelder)

Richard Lehner von der Agentur Nebelfrei freut sich über mehr regionale Besucher an der diesjährigen «Langen Nacht der Museen». Im nächsten Jahr gibt es dennoch Verbesserungspotenzial. (Bild: Sandra Grünenfelder)

REGION. Seit der «Langen Nacht der Museen» sind vier Wochen vergangen. Höchste Zeit, um mit Richard Lehner ein Bilanzgespräch zu führen. Der Mitinhaber des Büros Nebelfrei organisiert den Ostschweizer Teil des vom Österreichischen Rundfunks (ORF) initiierten Anlass zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Maria Schellmann seit drei Jahren.

«Wir sind durchaus zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe», sagt er. Knapp 1800 Besucher haben an der Museumsnacht teilgenommen. «Wir konnten die Zahlen des vergangenen Jahres in etwa halten.» Im Vergleich zum Vorarlberg stehe die Ostschweizer Ausgabe gar im vorderen Drittel.

Schnellere Verbindung dank zusätzlichem Bus

Einzig in den beiden Museen in Heiden seien die Besucherzahlen gesunken. Das liege aber nicht etwa am Programm. «Nein – das ist unglaublich gut», betont Lehner. «Es ist die Verkehrsverbindung und der damit verbundene Zeitaufwand.» Die Rorschach-Heiden-Bahn verkehrt nur jede Stunde. Dazu komme die Distanzhürde zwischen dem Bahnhof Heiden und den beiden Museen im Dorfkern. «Wir arbeiten daran, eine entsprechende Lösung zu finden», sagt Lehner. Gute Verbindungen zwischen den drei Austragungsorten in Rorschach, St. Margrethen und Heiden zu gewährleisten, sei enorm wichtig. «Denn die Besucher wollen an einem Abend so viel wie möglich sehen.» Dieses Jahr habe der ORF einen zusätzlichen Shuttle-Bus auf der Linie St. Margrethen und Rorschach eingesetzt. Verzögerungen konnten dadurch behoben werden. Die Organisation der «Langen Nacht der Museen» sei mit viel Engagement verbunden – seitens der Museen und seitens der Veranstalter. «Es ist unglaublich, was die Museen jedes Jahr auf die Beine stellen», sagt Lehner. Deshalb hätte er sich bei der Sponsorensuche etwas mehr Unterstützung gewünscht. Einen Ausblick ins nächste Jahr kann Lehner noch nicht geben. Die Durchführung des nächtlichen Events wird seitens des ORF erst im Frühling entschieden. «Deshalb stehen wir planungstechnisch noch in der Schwebe.»

Museumsnacht als Werbung für die Region

Besonders freut den Veranstalter, dass in diesem Jahr mehr Besucher aus der Umgebung am Anlass teilgenommen hätten. «Das ist unser Ziel – einen kulturellen Mehrwert für die Region zu schaffen.» Ausserdem biete die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zusätzlichen Nutzen: «Die Museumsnacht ist eine grossartige Werbung für die Bodenseeregion.» Die «Lange Nacht der Museen» wird vom Dachorganisator, dem ORF, durchgeführt. Insgesamt 96 Museen aus Österreich, Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz nahmen daran teil. Die Ostschweiz war mit fünf Museen in Rorschach, Heiden und St. Margrethen vertreten.

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